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·28 July 2026
Hütters Plan nimmt Formen an: So soll die neue Eintracht auftreten

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·28 July 2026

Mit dem 3:0-Erfolg gegen Trabzonspor hat Eintracht Frankfurt nicht nur den zweiten Testspielsieg eingefahren. Gleichzeitig wurde deutlich, welche Handschrift Adi Hütter seiner Mannschaft nach seiner Rückkehr verleihen möchte. Aggressives Anlaufen, schnelles Umschalten und variable Abläufe sollen die Hessen in der kommenden Saison wieder zu einem unangenehmen Gegner machen.
Besonders zufrieden zeigte sich Hütter laut Bild mit dem Verhalten seiner Mannschaft nach Ballverlusten. Statt sich zurückzuziehen, soll die Eintracht den Gegner sofort unter Druck setzen und den Ball möglichst schnell zurückerobern.
"Was mir speziell gut gefallen hat am Anfang, war, dass wir, wenn wir den Ball verloren haben, trotzdem gleich aktiv geblieben sind, dass wir versucht haben, dranzubleiben, Bälle zurückzuerobern. Das habe ich speziell in den ersten 15 Minuten sehr gut gesehen", erklärte der Trainer nach der Partie.
Entscheidend seien dabei die Abstände innerhalb der Mannschaft. Nur wenn die einzelnen Mannschaftsteile kompakt bleiben, könne das intensive Pressing funktionieren und Räume für den Gegner konsequent geschlossen werden.
Ein weiteres Kernelement seiner Spielidee sind Standardsituationen. Das Führungstor gegen Trabzonspor fiel nach einer einstudierten kurzen Ecke – kein Zufall, wie Hütter verriet. "Standardsituationen sind im Fußball grundsätzlich nicht wegzudenken. Die können ein Spiel komplett drehen, in beide Richtungen", sagte der Österreicher. Erst wenige Stunden vor der Partie habe die Mannschaft entsprechende Abläufe trainiert. "Dass wir es gleich so umsetzen, ist natürlich absolut erfreulich."
Auch taktisch will sich die Eintracht künftig möglichst variabel präsentieren. Zwar begann Frankfurt gegen Trabzonspor offiziell in einem 4-4-2, doch Hütter denkt deutlich flexibler.
"In Wahrheit ist es ein bisschen ein verkapptes 4-2-2-2. Ich habe halt auch gerne, dass die Außenverteidiger höher gehen, dass die Zehner ein bisschen reinschieben", erklärte der Coach. Durch die Bewegungen seiner Offensivspieler könne daraus jederzeit auch ein 4-2-3-1 entstehen.
Langfristig plant Hütter zudem mit einer zweiten Grundordnung. "Wir müssen uns auch darauf einstellen, dass wir noch eine zweite Variante haben, vielleicht auch mal mit einer Dreierkette zu spielen. Die Mannschaft muss weiterhin flexibel sein." Genau diese Vielseitigkeit soll die Eintracht in der neuen Saison schwer ausrechenbar machen.







































