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·3 February 2026
Icardi stellt Hagi-Rekord ein – Juventus-Transfergerüchte von Chiellini und Spalletti kommentiert

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·3 February 2026

Bei Galatasaray steht Mauro Icardi nach dem Heimspiel gegen Zecorner Kayserispor gleich doppelt im Fokus. Sportlich schrieb der Argentinier Vereinsgeschichte, weil er eine legendäre Bestmarke erreichte. Gleichzeitig sorgten Meldungen aus italienischen Medien für neue Spekulationen um einen Wechsel zu Juventus Turin – und genau diese Gerüchte wurden kurz darauf von Verantwortlichen der Turiner sehr deutlich eingeordnet.
In der 20. Woche der Trendyol Süper Lig traf Galatasaray im RAMS Park auf Kayserispor und setzte im Schlusspunkt noch einmal nach. In der 90.+4 Minute verwandelte Icardi einen Elfmeter und stellte den Endstand auf 4:0. Mit diesem Treffer steht der 32-Jährige in der Liga in dieser Saison bei zehn Toren; inklusive Pokal kommt er auf elf Treffer.
Das Tor gegen Kayserispor hatte historische Dimension, weil es Icardis Gesamtbilanz bei Galatasaray auf 72 Tore anhebt. Damit stellte er die Vereins-Bestmarke von Gheorghe Hagi ein, der lange als torreichster ausländischer Spieler der Klubgeschichte galt. Icardi kam im Spiel nicht von Beginn an, sondern ersetzte Mario Lemina in der 65. Minute – und setzte später dennoch den markanten Schlusspunkt.
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Parallel zu diesem Rekordmoment wurde in Italien über eine mögliche Offensiv-Verstärkung bei Juventus diskutiert. Im Zuge dieser Planungen fiel auch der Name Mauro Icardi, dessen Vertrag bei Galatasaray am Saisonende ausläuft. Die Berichte sprachen zudem von einem möglichen 1,5-Jahres-Vertrag, der dem Argentinier angeboten werden könnte.
Luciano Spalletti reagierte nach dem 4:1 von Juventus gegen Parma Calcio auf die Icardi-Thematik und trennte dabei bewusst zwischen Anerkennung und Transferabsicht. „Ich kann nur Positives über Icardi sagen, aber das bedeutet nicht, dass wir ihn verpflichten werden. Ein guter Junge und ein toller Stürmer. Aber wir wollen Icardi nicht“, sagte Spalletti. Er betonte zudem, dass Lob nicht automatisch eine Vertragsabsicht bedeute, und formulierte den Suchauftrag klar: Juventus schaue nach einem Stürmer mit bestimmten Eigenschaften – und falls dieser nicht gefunden werde, mache man mit dem aktuellen Kader weiter.
Auch Giorgio Chiellini nahm den Spekulationen die Schwere. Vor dem Parma-Spiel hatte er erklärt, Juventus arbeite daran, einen Stürmer zu finden, der zu den Bedürfnissen passe und gleichzeitig die finanzielle Situation berücksichtige. Zum Namen Icardi sagte Chiellini sinngemäß, der Gedanke sei aufgekommen, mehr aber nicht – und brachte es später in einer knappen Formel auf den Punkt: „Der Icardi-Transfer wird nicht stattfinden. Es war nur ein Gedanke.“
Unterm Strich steht ein Abend, an dem Galatasaray seinen Sieg mit einem Rekordmoment vergoldete und Icardi mit 72 Toren in eine historische Reihe aufstieg. Gleichzeitig zeigt die Reaktion aus Turin, dass Juventus die Diskussionen zwar registriert, sich in der Personalfrage aber klar positioniert. Für Icardi bedeutet das: Der Blick bleibt zunächst auf den Platz gerichtet – und sein Name bleibt dennoch ein Magnet, sobald in Europa über Stürmer gesprochen wird.








































