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·18 March 2026

Irre Entwicklung: HSV-Absteiger bei Brasilien fest etabliert!

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Douglas Santos spielte drei Jahre lang beim HSV und stieg 2018 aus der Bundesliga ab. Mittlerweile bewegt er sich in ganz anderen Gefilden.

Im internationalen Vereinsfußball spielt der mittlerweile 31-Jährige weiterhin keine große Rolle. Denn Zenit St. Petersburg, wo es ihn im Sommer 2019 für rund 14 Millionen Euro Ablöse aus Hamburg hinzog, darf aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine seit vier Jahren nicht mehr an den europäischen Wettbewerben teilnehmen. Im Ligabetrieb scheint Santos aber auf ganzer Linie zu überzeugen, trägt sogar seit drei Jahren die Kapitänsbinde.


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Jedenfalls hinterließen seine Auftritte Eindruck beim brasilianischen Nationaltrainer Carlo Ancelotti. Am Dienstag veröffentlichte der Verband den Kader für die Testspiele gegen Frankreich und Kroatien. Der 26-köpfigen Auswahl gehörte als einer von zwei linken Verteidigern auch Santos an. Er erhielt unter anderem den Vorzug vor Carlos Augusto, der beim kommenden italienischen Meister Inter regelmäßig zum Zug kommt.

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Foto: Getty Images

Ex-HSV-Profi Santos vor WM-Teilnahme

Für den spielstarken Santos ist es bereits die dritte Nominierung seit dem Amtsantritt von Ancelotti. Im November musste er aufgrund einer Schulterverletzung passen. Zuvor wurde der ehemalige Hamburger in den Partien gegen Chile und Südkorea bereits eingesetzt. Somit absolvierte er mehr als neun Jahre nach seinem Debüt, das im Mai 2016 gegen Panama erfolgte, die Länderspiele zwei und drei.

Zu diesem Zeitpunkt stand Santos noch bei Atletico Mineiro unter Vertrag. Wenige Monate später zog es ihn am Deadline Day zum HSV, der über sechs Millionen Euro in die Hand nahm. Die Investition zahlte sich angesichts der Weiterverkaufssumme letztlich aus. Doch die Zeit des Olympiasiegers von 2016 verlief durchwachsen. Insgesamt bestritt er 88 Pflichtspiele und gehörte auch in der Abstiegssaison zumeist zu den besseren Akteuren.

Santos zog es sogar mit in die 2. Liga, wo er fußballerisch herausstach, allerdings den Absturz auf Platz vier nicht verhindern konnte. Der daraufhin folgende Wechsel nach St. Petersburg erwies sich für ihn sportlich wie wahrscheinlich auch finanziell als goldrichtige Entscheidung. Nach der erneuten Nominierung deutet viel darauf hin, dass Santos im Sommer auch an der Weltmeisterschaft mitwirken wird.

Foto: Getty Images

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