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·21 April 2026

Ist die Frühlingsflatter zurück? Warum HSV-Boss Huwer widerspricht

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Die Derby-Niederlage gegen Werder Bremen hat beim HSV sportlich wie emotional deutliche Spuren hinterlassen. Rote Karten, ein peinliches Verhalten von Teilen der eigenen Anhängerschaft und eine erneut wackelige Leistung rundeten einen Nachmittag zum Vergessen ab.

Und auch der Trend der letzten Wochen spricht gegen den HSV. Aus den vergangenen neun Spielen holte die Mannschaft nur einen einzigen Sieg – ein schmeichelhaftes 2:1 beim VfL Wolfsburg. In den sozialen Medien machen bereits erste Witze die Runde, wonach die berühmt-berüchtigte und eigentlich längst vergessen geglaubte Frühlingsflatter aus vergangenen Zweitliga-Zeiten zurückgekehrt sei. Werden die Rothosen auf den letzten Metern einer eigentlich gelungenen Aufstiegssaison tatsächlich noch einmal nervös?


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Zumindest aus Sicht von Finanzvorstand Eric Huwer lautet die klare Antwort: Nein! Zwar sprach der 42-Jährige ein, in einer Medienrunde nach der Bremen-Niederlage von „einer kurzen Nacht“, doch von grundlegender Nervosität innerhalb der Mannschaft will er nichts wissen.

Dabei gäbe es durchaus Argumente für eine gegenteilige Deutung. Acht Platzverweise in der laufenden Saison sprechen eine deutliche Sprache, hinzu kommt eine auffällige Kartenflut auch auf der Bank. Huwer selbst sagt: „Wir bekommen zu viele Elfmeter und zu viele Karten gegen uns.“ Daran müssen man arbeiten, „damit wir resilienter und auch wieder unbequemer werden.“

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Foto: Getty Images

Huwer hätte HSV-Lage „vor der Saison unterschrieben“

Trotzdem widersprach er der These, dass diese Disziplinprobleme Ausdruck einer mentalen Schwächephase seien. „Ich nehme grundsätzlich überhaupt keine Nervosität wahr“, betonte Huwer. Zugleich räumte er ein, dass die hitzigen Szenen der Derby-Schlussphase einen anderen Eindruck vermitteln könnten. Seine Erklärung: „Es war im Stadion von der ersten Sekunde an hektisch, mit dem 1:3 sind dann die Emotionen hochgekocht.“

Von Alarmstimmung will der aktuelle Alleinvorstand also nichts wissen. Tatsächlich ist die Ausgangslage trotz des jüngsten Negativtrends weiterhin verhältnismäßig komfortabel. Vier Spieltage vor Schluss beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz fünf Punkte. Gegenüber dem FC St. Pauli besitzt der HSV außerdem das deutlich bessere Torverhältnis. Ein direkter Abstiegsrang ist sogar sieben Zähler entfernt. „Das hätte ich vor der Saison für diesen Zeitpunkt unterschrieben“, stellte ein ungebrochen optimistischer Huwer klar.

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