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·16 January 2026
"Ist nicht bei der Sache": RWE ohne Moustier zum TSV 1860

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Rot-Weiss Essen war das erfolgreichste Drittliga-Team des Jahres 2025. Wie kommt die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Koschinat jetzt ins neue Jahr? Am Samstag (14 Uhr) ist der Revierklub zu Gast beim TSV 1860 München – allerdings ohne den wechselwilligen Tom Moustier.
In der Jahrestabelle kam Rot-Weiss Essen auf 70 Punkte in 38 Partien. Das reichte in den letzten Jahren auch in einer Saisontabelle aus, um den Aufstieg zu schaffen. Daraus ergibt sich der Gedanke, dass RWE noch einmal eine vergleichbare Rückrunde spielen müsste, um das Ziel zu erreichen. Cheftrainer Uwe Koschinat versicherte aber erst einmal: "Wir hatten ein gutes und konzentriertes Abschlusstraining und werden uns gleich in den Bus setzen, um möglichst den Jahresauftakt in einem sehr, sehr schwierigen und herausfordernden Spiel zu bestehen." Denn Essen beginnt die Rückserie bei 1860 München.
Ohne Jannik Hofmann und Klaus Gjasula, die gelb-gesperrt fehlen, aber auch ohne Tom Moustier. Der zentrale Mittelfeldspieler liebäugelt nach wie vor mit einem Transfer nach Portugal. "Ich kann den Wechselwunsch aus seiner Sicht nachvollziehen", erklärte Koschinat, dass zwischen Trainer und Spieler keine Missgunst aufgrund der Situation besteht. "Aber in einer solchen Situation kann ich Tom Moustier nicht für den Liga-Alltag gebrauchen. Er ist mit den Gedanken nicht bei der Sache." Eigengewächs Gianluca Swajkowski wird voraussichtlich das Vertrauen des Coaches erhalten, um bei den Münchner Löwen zu bestehen.
Mit Danny Schmidt und Ben Hüning hat Koschinat zudem zwei Neuzugänge in der Hinterhand, die er bringen kann. Augenscheinlich hat RWE seine Aktivitäten auf dem Transfermarkt damit nicht abgeschlossen. "Es geht bei Rot-Weiss Essen immer darum, dass alle das Optimum aus einer Situation herausholen, und da wird kein Trainer der Welt sich gegen eine potentielle Verbesserung durch einen Transfer erwehren", führte Koschinat aus. Von den Verpflichtungen anderer Vereine wolle er sich daher nicht treiben lassen. Und das Vertrauen in das vorhandene Personal sei schließlich auch groß, wenngleich beispielsweise ein Jannik Mause derzeit hinten ansteht.
"In einer Konkurrenzsituation hat man immer die Möglichkeit, seine Position zu festigen oder auf andere aufzuholen, andere zu überholen. Das ist jetzt gerade seine Aufgabe", gab der RWE-Coach an. Bei anderen Personalien, die zuletzt aus der ersten Elf rutschten, sei das ähnlich. So wird Koschinat seine Mannschaft allgemein auf das Treffen mit 1860 vorbereiten. Eine "sehr, sehr klare Spielidee, die wir auch wirklich in Torgefahr ummünzen" und "natürlich unsere Verteidigungsmentalität" werden in den Augen des 54-Jährigen zielführend für einen erfolgreichen Auftakt sein.









































