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·3 April 2026

Ist Ragnar Ache der Schlüssel? Frankfurts Schwäche ist die Stärke des „Königs der Lüfte“

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Ist Ragnar Ache der Schlüssel? Frankfurts Schwäche ist die Stärke des „Königs der Lüfte“

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Simon Bartsch

3 April, 2026

Für Ragnar Ache wird das Spiel am Sonntag zur besonderen Heimkehr. Wirklich glücklich wurde der Stürmer in Frankfurt nicht. Doch am Wochenende wird gerade seine Stärke gefragt sein beim 1. FC Köln: Ist Ragnar Ache der Schlüssel zum Erfolg?

Sechs Tore erzielte der Angreifer in der Liga, einen Treffer im Pokal. Ragnar Ache gehört zu den besten Stürmern der Mannschaft. Und gerade bei seinem Heimatverein könnte eine seiner Qualitäten besonders wichtig werden.

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Ragnar Ache jubelt nach einem Treffer

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Das Bild von Ragnar Aches Fallrückzieher ging alleine aufgrund von Social Media um die Welt. Der Treffer hat sicherlich gute Chancen bei der Tor-des-Jahres-Wahl der ARD-Sportschau. Cenk Özkacar schlug verblüfft die Hände über den Kopf, Joel Schmied ließ sich zu einem neckenden Seitenhieb hinreißen („sonst schleppt er sich nur über den Platz“) und Lukas Kwasniok bezeichnete den Torschützen als den „König der Lüfte“ und gratulierte schon mal zum Jahressieg. Tatsächlich war Kwasniok schon zu Beginn der Saison von Aches Lufthoheit fasziniert. Der Ex-Trainer erklärte, dass Ache nur sehr schwer in der Luft zu verteidigen sei, bereits zu Saisonbeginn sagte der 44-Jährige: „Das Krasse an ihm ist: Er köpft nicht blind. Er hüpft, steht, guckt sich um und kann dann ablegen. Das habe ich in der Form selten gesehen.“

Flanken als Mittel?

Zu dieser Zeit war Ache meist noch Ergänzungsspieler kam über die Rolle des Jokers lange nicht so richtig hinaus. Zuletzt drehte der Mittelstürmer auf. Immerhin hat Ache fünf seiner sechs Saisontore im Jahr 2026 erzielt. Und gerade seine Lufthoheit könnte dem FC ausgerechnet gegen Frankfurt in die Karten spielen. Ausgerechnet, weil Ache bei seinem Heimatclub nicht seine beste Zeit erlebte. Der gebürtige Frankfurter kam über den Umweg Rotterdam 2020 zur Eintracht, feierte dort auch sein Bundesliga-Debüt. Doch so richtig rund lief es bei den Hessen nicht. In zwei Jahren spielte der Stürmer auch aufgrund von Verletzungen 23 Mal für die SGE, erzielte ein Tor und einen Assist. Schon vor dem Hinspiel fragte Ache mit breitem Grinsen: „Was habe ich zwei Jahre da gemacht? Nicht wirklich gespielt.“

Am Sonntag wird Ache in seinem alten Stadion aufspielen und dem Angreifer könnte eben eine tragende Rolle zukommen. Denn genau die Stärke des Mittelstürmers ist aktuell eine Schwäche der Hessen. Die Eintracht kassierte bereits 13 Gegentreffer nach Flanken – ist in dieser Kategorie das Liga-Schlusslicht. Auch in der Kategorie Gegentore nach Kopfbällen gehört Frankfurt mit acht zu den schlechteren der Liga (allerdings vor Köln mit neun). Zudem gewannen die Hessen gerade einmal 45 Prozent ihrer Luftzweikämpfe – auch das ist der schlechteste Wert der Liga. Dagegen stehen die 55 Prozent gewonnener Luftzweikämpfe von Ache. Ein folgerichtiges Mittel könnten also Flanken auf den Kölner Angreifer sein.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Ache in dieser Saison noch nicht so richtig als Kopfball-Goalgetter in Erscheinung getreten ist. Von seinen wettbewerbsübergreifenden sieben Treffern nickte der Stürmer für ihn ungewöhnlich nur zwei ein. Gegen Frankfurt wäre doch genau der richtige Zeitpunkt, die Bilanz aufzubessern.

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