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·15 January 2026

Jahresauftakt gegen Aufstiegsanwärter

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Mit 27 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz gingen die Roten Teufel in die Winterpause. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt sechs Punkte, sodass den Pfälzern im neuen Jahr kaum Spielraum für Fehler bleibt. Angesichts des anspruchsvollen Auftaktprogramms muss der 1. FC Kaiserslautern besonders wachsam sein, um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht zu verlieren.

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Hannover 96: Ein spielstarker Prüfstein zum Jahresauftakt

Zum Start ins neue Jahr empfangen die Lautrer mit Hannover 96 einen Gegner, der sich weiterhin in direkter Schlagdistanz zu den oberen Tabellenregionen befindet. Die Niedersachsen stehen unter Trainer Christian Titz für einen klaren spielerischen Ansatz und treten meist aus einer 3-4-3-Grundformation heraus an, die auf Ballbesitz, Struktur und Kontrolle ausgelegt ist. Diese Ausrichtung spiegelt sich deutlich in den statistischen Werten wider. Mit durchschnittlich 57 Prozent Ballbesitz und einer ligaweit besten Passquote von 86,7 Prozent dominieren die 96er viele Spiele über längere Phasen. Auch offensiv zählt Hannover zur Ligaspitze. 30 erzielte Treffer bedeuten Rang zwei im Ligavergleich, dazu kommen 265 Torschüsse, was ebenfalls einen Spitzenwert darstellt. Ergänzt wird das Gesamtbild durch eine hohe Intensität gegen den Ball, die sich in 11.833 intensiven Läufen niederschlägt.

Trotz dieser starken Zahlen zeigt sich Hannover nicht in jeder Phase stabil. Gegen konsequentes, hohes, mannorientiertes Pressing hat das Team immer wieder Probleme im Spielaufbau. Zudem offenbaren sich in der Defensive Schwächen bei hohen Bällen und in körperbetonten Situationen. Gerade hier könnten sich Ansatzpunkte für den FCK ergeben. Die ambitionierten Aufstiegsziele unterstrich Hannover 96 auch in der aktuellen Wintertransferperiode eindrucksvoll. Mit den Verpflichtungen von Noah Weißhaupt vom SC Freiburg, Stefán Teitur Thórdarson von Preston North End sowie dem jüngsten Neuzugang Elias Saad vom FC Augsburg haben die Niedersachsen ihren Kader gezielt verstärkt und die Qualität in der Breite wie auch in der Spitze erhöht.

Testspielsieg und ein Neuzugang

Anders als viele andere Mannschaften absolvierten die Roten Teufel ihre gesamte Wintervorbereitung am heimischen Betzenberg. Das einzige Testspiel der Vorbereitung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den FC Zürich statt. In drei Durchgängen à 45 Minuten setzte sich der FCK am Ende mit 3:1 durch. Die Tore erzielten Dickson Abiama mit einem Doppelpack sowie Winterneuzugang Norman Barrette, der mit seinem ersten Treffer im Trikot der Roten Teufel einen gelungenen Einstand feierte.

Der 21-jährige belgische Mittelstürmer kam auf Leihbasis vom englischen Zweitligisten Coventry City nach Kaiserslautern. Zudem sind die Verantwortlichen weiterhin auf der Suche nach einer Verstärkung für die Innenverteidigung, da sich der Transfer von Freiburgs Bruno Ogbus verzögert bzw. aufgrund einer Verletzung in der Freiburger Innenverteidigung gänzlich zerschlagen hat.

Voraussichtliche Aufstellung:

Krahl - Sirch, Gyamfi, Robinson - Joly, Kunze, Sahin, Haas - Ritter, Skyttä - Hanslik

Die Heimstärke als großer Trumpf

Zwar warten die Pfälzer seit vier Partien auf einen Sieg gegen Hannover 96, doch gerade auf dem Betzenberg spricht die jüngere Bilanz für die Hausherren. In den letzten drei Heimspielen gegen die Niedersachsen sammelte der FCK sieben Punkte. Der letzte Auswärtssieg Hannovers in Kaiserslautern liegt zudem beinahe ein Jahrzehnt zurück. Im August 2016 setzte sich 96 im Eröffnungsspiel der 2. Bundesliga mit 4:0 durch. Auch in der laufenden Saison präsentiert sich der FCK vor heimischem Publikum äußerst stabil. Lediglich zwei Heimniederlagen stehen bislang zu Buche, womit Kaiserslautern hinter Schalke und Darmstadt zu den heimstärksten Mannschaften der Liga zählt.

Quelle: Treffpunkt Betze

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