James Pearce verrät die Wahrheit zu Liverpools ruhigem Transferfenster | OneFootball

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·7 July 2026

James Pearce verrät die Wahrheit zu Liverpools ruhigem Transferfenster

Article image:James Pearce verrät die Wahrheit zu Liverpools ruhigem Transferfenster

Liverpools Transferfenster: Warum Andoni Iraolas ruhiger Start noch keine Panik auslösen sollte

Liverpool hat einen ruhigen Sommer. Fakt. Nach der Ausgabenflut von 446 Mio. Pfund im vergangenen Jahr wirkt dieser fast beunruhigend gelassen. Bislang ist Victor Munoz der einzige in diesem Transferfenster vereinbarte Neuzugang, während der Wechsel von Jeremy Jacquet bereits früher geregelt wurde und am 1. Juli lediglich offiziell wurde. Für einen Klub mit einem neuen Cheftrainer wirft das natürlich Fragen auf.

Es gibt dafür allerdings eine einfache Erklärung. Wie James Pearce für The Athletic berichtete: „Bei Liverpool war man sich immer darüber im Klaren, dass es diesmal unrealistisch war, den Großteil der Geschäfte früh abzuschließen – wegen der Weltmeisterschaft und weil Iraola das Talent, das er übernommen hat, erst einschätzen muss.“ Das ist vernünftig und, was noch wichtiger ist, glaubwürdig.


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Andoni Iraola braucht Zeit, um diesen Kader zu beurteilen

Jeder ernsthafte Trainer will Klarheit, bevor er viel Geld ausgibt. Iraola ist gerade erst nach einem chaotischen Ende der vorherigen Ära gekommen und muss sich genau ansehen, was er übernommen hat. Eindrücke vom Trainingsplatz zählen. Fitnesswerte zählen. Taktische Eignung zählt. Wenn Liverpool den Kader umgestalten will, ist es kein schlechter Ansatz, das auf Grundlage von Erkenntnissen statt aus Impuls zu tun.

Auch der Faktor Weltmeisterschaft macht alles komplizierter. Spieler kehren zu unterschiedlichen Zeitpunkten zurück, Verfügbarkeiten ändern sich schnell, und Verhandlungen können sich hinziehen. Die Klubs wissen das. Die Berater wissen das. Die Fans auch, selbst wenn sie nicht gern daran erinnert werden.

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Foto: IMAGO

Der Druck auf Richard Hughes wird nur weiter wachsen

Dennoch hat Geduld ihre Grenzen. Liverpools Rivalen sind aktiv. Manchester City hat bereits 116 Mio. Pfund für Elliot Anderson ausgegeben, während Tottenham Hotspur bei Mateus Fernandes und Sandro Tonali entschlossen zugeschlagen hat. Ob fair oder unfair: Untätigkeit fällt auf, wenn andere beschäftigt sind.

Hinzu kommt Unsicherheit hinter den Kulissen. Berichte, wonach Sportdirektor Richard Hughes zu Al-Hilal wechseln soll, sind mitten in einem Transferfenster alles andere als ideal. Stabilität ist in der Kaderplanung wichtig. Wenn Liverpool versucht, für Iraola aufzubauen und gleichzeitig Zweifel auf Führungsebene hat, steigt der Druck nur weiter.

Liverpools Transferfenster kann sich noch ändern

Das ist der entscheidende Punkt. Es ist früh. Das Fenster hat noch einen langen Weg vor sich, und Liverpool braucht keinen Applaus dafür, als Erster aus den Startblöcken zu kommen. Der Klub braucht die richtigen Spieler, zu den richtigen Bedingungen, für einen Trainer, der gerade erst durch die Tür gekommen ist.

Die Fans haben jedes Recht, unruhig zu sein. Der Klub ist 2025/26 deutlich abgefallen, hat den Cheftrainer gewechselt und wirkt jetzt zurückhaltend, nachdem vor einem Jahr enorme Summen ausgegeben wurden. Diese Kombination erzeugt Nervosität. Aber Nervosität und Panik sind nicht dasselbe.

Wenn Liverpool Anfang August noch keine nennenswerten Fortschritte gemacht hat, dann ist Sorge deutlich berechtigter. Im Moment wirkt die Lage eher langsam als alarmierend. Ein großer Unterschied.

Unsere Sicht

Aus Sicht eines Liverpool-Fans klingt das alles logisch, aber Logik gewinnt im August und September nicht immer Fußballspiele. Die Sorge ist simpel. Liverpool weiß bereits, wo der Kader in der vergangenen Saison zu dünn besetzt war, und ein neuer Trainer, der hereinkommt, beseitigt diese Probleme nicht über Nacht.

Iraola will vielleicht Zeit auf dem Trainingsplatz, aber die Fans werden befürchten, dass „Zeit“ zur Ausrede für Stillstand wird. Das passiert in Klubs öfter, als Verantwortliche gern zugeben. Die Weltmeisterschaft ist ein Faktor, ja, aber sie betrifft auch andere Teams. Manche von ihnen bekommen ihre Deals trotzdem über die Bühne.

Hinzu kommt die unangenehme Frage des Vertrauens. Nach einer so schwachen Saison 2025/26 und einem weiteren großen Wechsel auf der Trainerbank wollen die Fans sichtbare Zeichen, dass der Klub zielgerichtet handelt. Eine Verpflichtung, und noch dazu keine große, schreit nicht gerade nach Dringlichkeit. Falls Hughes ebenfalls auf dem Absprung ist, verstärkt das die Nervosität nur noch.

Niemand verlangt von Liverpool, unvernünftig Geld auszugeben. Verlangt wird ein Beleg dafür, dass es einen Plan gibt. Ein Innenverteidiger, ein Mittelfeldspieler, vielleicht noch ein weiterer Stürmer – was auch immer auf der Prioritätenliste steht, die Fans wollen Bewegung sehen. Bald.

Also ja, es gibt keinen Grund, am 7. Juli völlig die Nerven zu verlieren. Aber es gibt allen Grund, diesen Monat genau zu beobachten. Wenn Liverpool noch immer von Analyse spricht, wenn die Vorbereitung richtig Fahrt aufnimmt, werden die Fans sich fragen, ob der Klub auf Ereignisse reagiert, statt sie selbst zu gestalten.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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