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·8 April 2026

"Jetzt wollen wir voll angreifen": Koschinat macht Kampfansage

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In Schweinfurt schoss sich Rot-Weiss Essen zum sechsten Sieg in Folge – und verteidigte damit den zweiten Tabellenplatz. Cheftrainer Uwe Koschinat machte nach der Partie eine Kampfansage.

"Haben 60 Punkte und noch sechs Spiele"

Den Derbysieg gegen Duisburg veredelte der Revierklub mit einem 3:1-Erfolg beim 1. FC Schweinfurt 05. Ein trauriger Tag für die Schnüdel, die durch das Ergebnis endgültig abgestiegen waren. "Dass das zu diesem Zeitpunkt feststeht, tut immer weh", teilte Uwe Koschinat auf der Pressekonferenz nach der Partie sein Mitgefühl für den Gegner mit, der einen Neuanfang in der Regionalliga Bayern starten muss. Für Rot-Weiss Essen geht es dagegen um den Sprung in die 2. Liga.


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"Um ernsthaft um den Aufstieg mitzuspielen, brauchst du erst einmal diese 60 Punkte und dann noch etwas oben drauf", erläuterte Koschinat bei "MagentaSport" seine Rechnung. Außerdem spielt Timing eine wichtige Rolle. "Wenn du diese Marke am vorletzten Spieltag knackst, dann spielst du nicht mehr ernsthaft mit. Aber wir haben die 60 Punkte jetzt und haben noch sechs Spiele." Und damit steckt der Tabellenzweite in der Crunchtime mittendrin – und davor verschloss sich niemand mehr.

"Wollen nicht zu großspurig daherkommen"

"Jetzt wollen wir voll angreifen. Das hat sich die Mannschaft und der Klub verdient", machte Koschinat eine Kampfansage." Der souveräne Auftritt in Schweinfurt galt als Basis, denn RWE unterstrich einmal mehr seine kontrollierte Herangehensweise. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, bei denen Schweinfurt auch frühe Ausrufezeichen hätte setzen können, nutzte der Revierklub mehrere Chancen nicht – und trotzdem erspielte sich RWE am Ende einen deutlichen 3:1-Sieg.

"Eine solche Aufgabe muss man erst einmal meistern. Das haben wir heute geschafft", lobte Koschinat, der einzig die Chancenverwertung bemängeln konnte. Denn gut und gerne hätte es ein Kantersieg in Schweinfurt werden können, der das Torverhältnis im engen Aufstiegskampf sicherlich positiv beeinflusst hätte. "Ehrlicherweise müssen wir einiges an Toren nachlegen", hielt der Cheftrainer daher auch fest. Und trotzdem galt Demut – gerade beim ersten Absteiger der Saison. "Wir wollen nicht zu großspurig daherkommen. Ein 3:1-Sieg ist grundsätzlich etwas Gutes", so Koschinat. Ein Heimspiel gegen Ingolstadt (Samstag, 14 Uhr) wird zum Ende der Englischen Woche folgen.

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