Anfield Index
·4 May 2026
Journalist: Palace offen für Wharton-Verkauf bei Liverpool-Interesse

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·4 May 2026

Liverpools Umbau im Mittelfeld war ein großes Thema bei „Media Matters“ von Anfield Index, als Dave Davis und David Lynch über das berichtete Interesse des Klubs an Crystal-Palace-Mittelfeldspieler Adam Wharton sprachen.
Nach Liverpools 2:3-Auswärtsniederlage gegen Manchester United drehte sich ein Großteil der Diskussion um größere Fragen rund um Arne Slot, Standards, Kaderbalance und die Rekrutierung im Sommer. Als Davis dann auf das Mittelfeld zu sprechen kam, stach ein Name besonders hervor.
„Ein weiterer englischer Mittelfeldspieler, dessen Name einfach nicht verschwinden will: Adam Wharton“, sagte Davis. Er ergänzte, dass „etwa vier oder fünf Journalisten“ über die Verbindung gesprochen hätten, und betonte dann, dass Wharton, wenn man Liverpools Bedarf im Mittelfeld betrachte, „im Moment scheinbar der einzige Name ist, der in irgendeiner Form wirklich hervorsticht“.
Diese Einordnung ist wichtig. Liverpools Probleme im Mittelfeld sind keine Randnotiz. Sie stehen im Zentrum der allgemeinen Sorge darüber, warum diese Mannschaft in dieser Saison so offen, passiv und leicht zu überspielen wirkte.
David Lynch stellte Wharton nicht als neuen oder spekulativen Namen dar. Seiner Ansicht nach besteht Liverpools Interesse schon seit geraumer Zeit.
„Liverpool mag ihn schon eine ganze Weile“, sagte Lynch, bevor er hinzufügte: „Es wäre jetzt wirklich keine große Überraschung mehr, wenn sie den Schritt für ihn machen würden.“
Das war eine der klarsten Transferaussagen im Podcast. Lynch deutete außerdem an, dass es einen Weg zu einem Deal geben könnte, als er sagte: „Ich denke, Palace wird in diesem Sommer offen dafür sein, ihn zu verkaufen.“
Für Liverpool könnte Wharton damit eines der realistischeren Mittelfeldziele in einem Sommer werden, in dem entschlossenes Handeln erwartet wird. Die Probleme des Klubs waren offensichtlich, und die Niederlage gegen Manchester United hat das Gefühl nur noch verstärkt, dass dieser Kader in der Mitte des Platzes eine andere Balance braucht.
Lynch machte klar, dass Liverpool im Mittelfeld nachbessern muss. „Er muss im zentralen Mittelfeld natürlich etwas tun“, sagte er mit Blick auf Arne Slot und die Prioritäten des Teams im Sommer.
Diese Aussage fiel nach einer breiteren Diskussion über die Schwierigkeiten von Alexis Mac Allister und darüber, dass Curtis Jones nicht auf seiner besten Position eingesetzt wird. Lynch hatte zuvor bereits argumentiert, dass Mac Allister „nächste Saison kein Liverpool-Spieler sein kann“, wenn der Klub „an der Spitze“ mitmischen wolle, es sei denn, seine Rolle werde deutlich reduziert.
Er sagte außerdem, Curtis Jones sei „im Moment besser als Alexis Mac Allister“ und „sollte Liverpool-Spiele im Mittelfeld von Beginn an machen“.
Vor diesem Hintergrund wird Whartons Name besonders relevant. Liverpool braucht nicht einfach nur noch einen weiteren Spieler. Der Klub braucht einen Mittelfeldspieler, der helfen kann, die Probleme zu korrigieren, die diese Saison geprägt haben: Kontrolle, Intensität, Laufstärke und Struktur.
Davis brachte das allgemeine Gefühl auf den Punkt, als er sagte: „Wharton würde man schon nehmen, aber es müsste Wharton und noch jemand sein.“

Foto: IMAGO
Lynch äußerte sich positiv über Whartons Fähigkeiten, war aber nicht blind für die Risiken. „Ich denke, er bringt sehr vieles von dem mit, was Liverpool braucht“, sagte er. Dann folgte die Einschränkung: „Aber er bringt auch einige Schwächen mit sich, vor denen ich mit Blick auf die Balance im Mittelfeld und darauf, wie leicht man es durchspielen kann, ein wenig Angst habe.“
Genau darin liegt die zentrale Spannung. Wharton wird vielleicht sehr geschätzt, und Lynch nannte ihn „einen fantastischen Fußballer“, doch Liverpools Problem im Mittelfeld ist nicht nur technischer Natur. Es ist auch physisch und strukturell.
„Löst er das komplett? Ehrlich gesagt denke ich ganz klar: nein“, sagte Lynch.
Das bedeutet nicht, dass er eine schlechte Verpflichtung wäre. Ganz im Gegenteil. Lynch sagte: „Ich denke, er wird als Spieler eine gute Verpflichtung sein, weil ich ihn für absolut fantastisch halte.“ Gleichzeitig räumte er aber auch eine Sorge ein, die in den Kommentaren angesprochen wurde: Dass Wharton „verletzungsanfällig“ sei, sei „ebenfalls wahr und ein kleines Fragezeichen bei ihm“.
Für Liverpool wirkt Adam Wharton wie ein Name, hinter dem Substanz steckt. Lynch glaubt, dass die Bewunderung echt ist, ein Wechsel ihn nicht überraschen würde und der Spieler klare Qualität besitzt. Die Botschaft von Media Matters war jedoch auch, dass Wharton allein Liverpools Mittelfeld nicht reparieren kann.
Wenn es in diesem Sommer darum geht, Arne Slot eine Plattform für einen Neustart in Liverpool zu geben, dann könnte Wharton ein Teil der Antwort sein. Wie Davis andeutete, ist die größere Frage, ob Liverpool mutig genug ist, ihn zu einem Teil eines umfassenderen Umbaus im Mittelfeld zu machen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































