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·28 July 2026
Karetsas-Wechsel ist fix: BVB zahlt 33 Millionen an Genk – Rekordablöse für den 18-Jährigen

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·28 July 2026

Der wochenlange Transfer-Poker zwischen Borussia Dortmund und KRC Genk ist vorbei. Der BVB hat sich die Dienste von Konstantinos Karetsas gesichert – für eine Ablösesumme von rund 33 Millionen Euro. Damit setzt Genk eine neue Bestmarke in der Vereinsgeschichte, und Dortmund bekommt das 18-jährige Mittelfeld-Talent, das in der abgelaufenen Saison die belgische Pro League aufgemischt hat.
Der Wechsel war zuletzt nur noch eine Frage der Zeit. BVB-Sportdirektor Ole Book hatte die Verhandlungen persönlich in Genk zu Ende gebracht, nachdem mehrere Angebote am Widerstand des belgischen Klubs gescheitert waren. Nun hat Genk Ja gesagt – und Karetsas unterschreibt einen Fünfjahresvertrag in Dortmund.
Der 18-jährige Grieche gilt als eines der größten Mittelfeld-Talente Europas. Bei Genk spielte er sich mit Kombinationsfreude, Dribblingsstärke und einem Torriecher, den man von einem Achter nicht erwartet, in die Schlagzeilen. In der abgelaufenen Saison war Karetsas an 19 Toren direkt beteiligt. Selten für einen Spieler seines Alters und seiner Position – und genau das hat Dortmund überzeugt, tief in die Tasche zu greifen.
Genk hatte ihn im Sommer 2024 aus der eigenen Jugend befördert, und Karetsas brauchte keine Eingewöhnungszeit. Mit 17 war er Stammspieler, mit 18 ist er nun 33-Millionen-Mann. AC Milan war ebenfalls ernsthaft interessiert – am Ende setzte sich der BVB durch.
Borussia Dortmund hat nach dem Abgang von Julian Brandt im Mittelfeld eine kreative Lücke, die mit Karetsas geschlossen werden soll. Cheftrainer Niko Kovac hat den Transfer laut Medienberichten ausdrücklich begrüßt. Karetsas bringe genau das mit, was Dortmund gesucht habe: Tempo, Technik und die Fähigkeit, zwischen den Linien zu kombinieren.
Dass ein 18-Jähriger für 33 Millionen Euro kommt, setzt den BVB unter Druck – aber auch Karetsas. In der Champions League und der Bundesliga wartet eine andere Intensität als in Belgien. Wie schnell er sich anpasst, wird die entscheidende Frage seiner ersten Saison sein.
Für KRC Genk ist der Deal ein finanzieller Meilenstein. 33 Millionen Euro für einen selbst ausgebildeten Spieler – das hat der Klub aus der belgischen Pro League noch nie kassiert. Zusätzlich soll eine Weiterverkaufsbeteiligung in den Vertrag eingebaut sein, was bei einem weiteren Transfer in die Spitze noch einmal Millionen in die Genker Kasse spülen könnte. Ein Musterbeispiel dafür, wie kleinere Ligen große Talente entwickeln und gewinnbringend verkaufen können.







































