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·17 April 2026
Kehl-Abfindung sorgt für Zündstoff – Anwälte verhandeln über Millionensumme

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·17 April 2026

Nach der überraschenden Trennung im März wartet Sebastian Kehl (46) offenbar auf eine satte Abfindung vom BVB. Doch bei der genauen Höhe knirscht es zwischen den Parteien.
Vor knapp einem Monat einigten sich Sebastian Kehl und die BVB-Geschäftsführung um Lars Ricken (49) und Carsten Cramer auf eine sofortige Trennung. Offiziell sprach man von einer "einvernehmlichen" Entscheidung.
Hinter den Kulissen war das Arbeitsverhältnis übereinstimmenden Medienberichten zufolge jedoch zunehmend belastet – unter anderem die bis zuletzt ausgebliebene Vertragsverlängerung mit Abwehrstar Nico Schlotterbeck (26, Vertrag bis 2031) soll für Reibung gesorgt haben.
Wie die Bild berichtet, steht Kehl nun eine erhebliche Abfindung zu. Dem Boulevardblatt zufolge geht es um eine Summe von rund zwei Millionen Euro. Die Zahl ergibt sich aus der Restlaufzeit seines Vertrags von 15 Monaten. Das Problem: Bei der genauen Höhe sind sich beide Seiten offenbar noch nicht einig. Derzeit verhandeln Anwälte.
Beide Parteien betonten nach der Trennung zwar die "große Wertschätzung füreinander". Dass es nun juristisch knirscht, zeigt jedoch, wie belastet das Verhältnis zuletzt wirklich war.
Kehls Nachfolger Nils-Ole Book (40) übernahm nur einen Tag nach dem Abschied des Ex-Sportdirektors. Und der frühere Elversberg-Perlentaucher lieferte schnell. Die Verlängerung mit Schlotterbeck – inklusive Ausstiegsklausel – brachte Book binnen weniger Wochen über die Bühne. Eine Aufgabe, an der sich Kehl monatelang die Zähne ausgebissen hatte.
Kehl indes könnte schon bald wieder im Sattel sitzen. Es kursieren Gerüchte über ein mögliches Engagement als Sportvorstand beim Hamburger SV. Der 46-Jährige hatte als Spieler 13 Jahre lang das BVB-Trikot getragen und war seit 2018 in verschiedenen Funktionen für die Schwarz-Gelben tätig.
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