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·23 February 2026

Keine Zukunft in München? Bayern legt Preisschild für Minjae Kim fest

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Minjae Kim wurde einst als „defensiver Anker“ vom FC Bayern verpflichtet. Doch im Sommer 2026 deutet vieles darauf hin, dass sich die Wege zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem südkoreanischen Nationalspieler trennen könnten. Nach einer Phase schwankender Leistungen und zunehmender Konkurrenz in der Defensive steht der 29-Jährige auf dem Prüfstand.

Wie das Portal Fussballdaten berichtet, bereitet sich der FC Bayern auf einen umfassenden Kaderumbau im Sommer vor. Der Fokus liegt dabei auf finanzieller Nachhaltigkeit und einer gezielten Verjüngung des Teams. In der Abwehr hat sich die Hierarchie zuletzt spürbar verschoben. Jonathan Tah und Dayot Upamecano sind unter Vincent Kompany gesetzt. Kim hingegen verlor zunehmend seinen Stammplatz und fand sich immer häufiger in einer ergänzenden Rolle wieder.


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Bayern offen für Angebote

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Foto: IMAGO

Zwar betonen die Verantwortlichen öffentlich weiterhin Kims Professionalität und Einsatzbereitschaft, doch laut Informationen von Fussballdaten ist der Klub bereit, Angebote zu prüfen. Aktiv angeboten wird der Innenverteidiger demnach nicht, dennoch signalisiert man Offenheit – vorausgesetzt, die finanzielle Dimension stimmt.

Mit einem kolportierten Bruttojahresgehalt von bis zu 17 Millionen Euro zählt Kim zu den Topverdienern an der Isar. In einer Phase, in der die Münchner verstärkt auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen, gilt es zunehmend als wirtschaftlicher Luxus, einen hoch bezahlten Backup-Spieler dieser Kategorie zu halten.

Als historischer Referenzwert dient weiterhin die rund 50 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel, die die Bayern einst an Napoli überwiesen haben. Doch angesichts des Alters des Spielers – Kim nähert sich der 30 – und seiner zuletzt wechselhaften Form ist klar, dass diese Summe kaum realistisch erscheint. FCB-intern soll eine Ablöse zwischen 35 und 40 Millionen Euro angestrebt werden. Bei einer Einmalzahlung könnte der Preis sogar in Richtung 30 Millionen Euro sinken.

Premier League mit konkretem Interesse

Besonders in England scheint das Interesse konkret zu sein. Chelsea soll Kim als potenziellen Führungsspieler für die Defensive ins Auge gefasst haben. Auch Tottenham wird immer wieder als möglicher Abnehmer genannt, um den Südkoreaner neben Micky van de Ven zu etablieren.

Eine Rückkehr in die Serie A ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. Ex-Klub Napoli beobachtet die Situation ebenso wie Inter Mailand, das zusätzliche Stabilität für seine Defensive sucht.

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