MillernTon
·24 April 2026
Lage am Millerntor – 24. April 2026

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·24 April 2026

Der FC St. Pauli steht vor dem wichtigen Spiel beim 1. FC Heidenheim. Aber auch für die 1. Frauen, die U23 sowie im Basketball, Handball, Schach und Rugby stehen wichtige Spiele an. Die Lage am Freitag.
Funfact aus der Kategorie „unnütze Statistiken“: Der 1. FC Heidenheim absolviert morgen sein 50. Erstligaheimspiel. Sollte dies verloren gehen, wäre es zudem die 25. Heimniederlage und ein doppeltes Jubiläum, welches rechnerisch dann auch den allerersten Abstieg überhaupt in der (seit 2007 ja noch jungen) Vereinsgeschichte bedeuten würde.
Die gestrige Pressekonferenz ist online (Text und Video), die wichtigste Info betrifft wohl die Personalien Nikola Vasilj und Eric Smith. Beide waren erkältungsbedingt ausgefallen, konnten aber gestern mittrainieren und stehen laut Alexander Blessin aller Voraussicht nach dann auch morgen zur Verfügung.Alles weitere zum Spiel findet Ihr im Vorbericht von Tim:
Vorbericht: 1. FC Heidenheim – FC St. Pauli (31. Spieltag, 25/26)
Na, aufgrund der Gesamtsituation noch nicht genug Puls? Felix Zwayer und Florian Badstübner werden über unser Wohl in Heidenheim entscheiden. Während Zwayer beide Teams auf den Rasen leiten wird, wacht Badstübner an der Seitenlinie über das Verhalten der Trainer.Zwayer pfiff uns zuletzt beim 0:0 gegen Eintracht Frankfurt, Anfang März.
Ich mache es mir mal leicht und verweise auf den „The story so far“-Artikel, der zumindest alle Spiele in Heidenheim abdeckt. Zehn Spiele, zunächst sechs Niederlagen und dann vier Siege. Bedeutet auch: Alle Erstligaspiele an der Brenz wurden bisher zu Null gewonnen!
Das AFM-Radio wird in Heidenheim von Sofia, Til und Georg bespielt. Wie immer zu verfolgen über die FCSP-App oder den WebPlayer.
Beim zehnten Spiel in Heidenheim gibt es dann logischerweise auch keine Überraschungen mehr. Die Bezugsmöglichkeit von Weinschorle im Gästeblock sollte hinlänglich bekannt sein.Alle weiteren Infos wie gewohnt beim Fanladen.
Wie der MillernTon exklusiv aus Vereinskreisen erfuhr, soll es ernsthafte Überlegungen geben, Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg zu verpflichten. Der 25-jährige algerische Nationalspieler, mit einem notierten Marktwert von knapp 30 Millionen Euro, würde im Falle des Abstiegs sicher nicht in der Metropole an der Aller bleiben wollen. Er kennt zudem Alexander Blessin noch aus seiner Zeit bei Union St. Gilloise. Für den Transfer würde man sich zwar ganz schön strecken müssen, hieß es. Aufgrund der generellen Situation rund um Volkswagen herrsche dort aber aktuell ohnehin eine „Aufbruchstimmung“ im Team.Ahnlich lautende Gerüchte, Dieter Hecking sei diese Woche für Vertragsgespräche am Millerntor gewesen, können wir hingegen ins Reich der Märchen verweisen.
Apropos Blessin. Unser Cheftrainer war im Interview bei der MOPO (aktuell nur Print) und sprach da auch über seine Gründe für den Glauben an den Klassenerhalt: „Weil wir als Verein zusammenstehen, von oben bis unten. Weil wir in der Mannschaft gefestigt sind. Weil wir die Situation einordnen können. Und weil wir schon öfter genau diese 50:50-Spiele für uns entschieden haben. Es war schon immer Druck auf dem Kessel, aber wir haben uns immer bewiesen.“ Außerdem ging es unter anderem darum, ob er wirklich im Winter seinen Rücktritt angeboten hat (Spoiler: Nein), wie viel Rückhalt ihm die Familie gibt, wie er die Anzahl seiner Gelben Karten bewertet und wie er die unterschiedlichen Ausgangslagen bei seinen Stellen in Belgien und Hamburg wahrnimmt.
Was zu erwarten war, wurde leider gestern auch offiziell bestätigt. Mathias Pereira Lage hat sich am Mittwoch im Training eine „komplexe Verletzung“ am linken Knie, inklusive Kreuzbandriss zugezogen.Tim hat die Auswirkungen auf den Kader bewertet: „Saison-Aus für den polyvalenten Dauer(b)renner“Wir wünschen Mathias Pereira Lage selbstverständlich alles erdenklich Gute und eine möglichst schnelle und vollständige Genesung.
Saison-Aus für den polyvalenten Dauer(b)renner
Der VfB Stuttgart ist durch ein Hackentor von Tiago Tomas in der 119. Minute zum 2:1 nach Verlängerung ins DFB-Pokalfinale eingezogen. Gegen den SC Freiburg stand es am Ende der 90 Minuten 1:1.Größter Aufreger im Nachgang war der Pfiff von Schiedsrichter Tobias Welz, der zu Beginn der Verlängerung einen Zweikampf von Lucas Höler mit Chabot ahndete – hier wäre es wohl besser gewesen, den direkt darauf folgenden Abschluss des Angriffs abzuwarten, der im Tor landete, denn aus Sicht der meisten lag hier kein Foul vor. Ein Führungstreffer zu diesem Zeitpunkt für die Gäste hätte natürlich immense Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf gehabt. So aber geht es für den VfB in Berlin gegen Bayern, der SCF hat noch die Europa League als weiteren Wettbewerb. // Highlights
Your weekly reminder: Denkt an Eure Tippspiele. Unsere Bonusfrage will von Euch wissen, wie viele Siege die vier Teams mit je 31 Punkten an diesem Wochenende einfahren.Den Spieltag eröffnen heute Abend (20.30h) RaBa Leipzig (3. Platz / 59 Punkte) und Union Berlin (11. / 32P). Auch heute wird voraussichtlich der mediale Fokus wieder auf Unions Trainerin Marie-Louise Eta liegen. Schön wäre, wenn alle Beteiligten vorher zumindest den Kommentar von Nora Hespers in der Sportschau gelesen haben – gleiches gilt noch mehr für alle, die sich zu Eta in Internet-Kommentaren äußern.
Am Sonntag um 13.30h trifft die 1. Frauen in der FeldArena auf den SC Victoria. Vier Spieltage sind es in der Regionalliga offiziell noch, hinzu kommt für den FCSP noch ein Nachholspiel gegen Hastenbeck. Beide Hamburger Teams sind punktgleich, aufgrund der schlechteren Tordifferenz belegt Vicky jedoch den ersten Abstiegsplatz. Sechs-Punkte-Spiel? Absolut!
Während der FCSP in den Pokalspielen Selbstvertrauen sammeln konnte und auch in der Liga gegen Topteams zumindest gute Leistungen zeigte, musste Victoria sich zunächst gegen FCSP II über das Elfmeterschießen ins Halbfinale retten, wo dann gegen Oberliga-Tabellenführer Walddörfer SV eine 4:1-Niederlage folgte. In der Liga verlor man deutlich gegen Aurich und Hannover, außerdem 2:0 beim Abstiegskandidaten TSV Barmke. Immerhin gegen den Tabellenletzten SV Hastenbeck hatte es Ende März einen Heimsieg gegeben.So oder so: Alle hin da, drei Punkte holen! // Instagram
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Die Profis des FC St. Pauli spielen am Samstag in Heidenheim, die von Hannover 96 in Karlsruhe. Passenderweise hat man die Ansetzung des Spiels der beiden Zweitvertretungen daher auch auf den Samstag gelegt. Keine Pointe.
Also, Samstag, 14.00h, Norderstedt: FCSP U23 gegen Hannover 96 U23.Die Tabellenkonstellation ist unmissverständlich, bei noch fünf ausstehenden Partien liegt der FCSP (22 Punkte) auf einem Abstiegsrang und muss sowohl die punktgleichen BW Lohne und Altona 93 hinter sich lassen als auch wahlweise den HSC Hannover (25P) oder Eintracht Norderstedt (26P) noch überholen – immerhin haben beide nur noch vier Spiele auszutragen.Da der letzte Spieltag beim dann wahrscheinlilch schon feststehenden Drittliga-Aufsteiger SV Meppen stattfindet, gilt es möglichst schon in den vier Spielen gegen 96, bei Altona, gegen den Bremer SV und HSV II die nötigen Punkte einzusammeln. Von den letzten neun Aufeinandertreffen gewann 96 acht – allerdings gewann der FCSP das Hinspiel im Oktober mit 3:1.
Letztes reguläres Heimspiel für die Handball-Männer, Samstag um 18.00h geht es in der Buda-Hölle gegen HT Norderstedt II. Bereits ab 17.30h spielt parallel der Ahrensburger TSV gegen Quickborn, der mit einem Punkt Vorsprung auf den FCSP als Tabellenführer in diesen letzten Spieltag geht.
Ein wirklich großer Tag für die Basketball-Abteilung, Sonntag in der Buda-Hölle!Um 12.00h geht es mit dem Spiel der 2. Herren los, die mit einem Sieg gegen den Bramfelder SV den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Stadtliga klarmachen können.Es folgen die 3. Herren (Kreisliga, 14.00h) und 2. Damen (Bezirksliga, 16.00h), ehe um 18.00h bei den 1. Herren ein wahres Endspiel ansteht. Der Tabellenzweite FCSP empfängt den punktgleichen Tabellenführer BG Harburg-Hittfeld „Sharks“. Es ist so einfach, wie es sich anhört: Der Sieger steigt in die Regionalliga auf.Abschließend um 20.00h spielen dann die bereits aufgestiegenen 1. Damen noch gegen die TSG Bergedorf, um mit einem Sieg zusätzlich auch die Meisterschaft in der Stadtliga einzutüten.// Instagram
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Ein Derby zum Saisonabschluss: Die 1. Herren spielen am Samstag um 15.00h in der Rugby-Arena Saarlandstraße beim Hamburger RC. Mit 29 Punkten liegt man aktuell einen Punkt hinter dem HRC, mit einem Sieg könnte man in der 2. Bundesliga also noch auf Rang 3 springen.Laut Hamburger Rugby-Verband auf Facebook würde Platz 3 sogar noch „berechtigte Hoffnungen auf die Erstligarelegation“ bedeuten – da beschäftige ich mich dann im Detail mit, wenn es soweit ist.
In der Schach-Bundesliga steht der letzte Spieltag an, dieser findet ab heute in Berlin im Willy-Brandt-Haus statt. Der FC St. Pauli hat den Klassenerhalt bereits gesichert, möchte aber natürlich eine möglichst gute Gesamtplatzierung erreichen. Auf Platz 5 liegend geht es in die letzten drei Partien. Heute um 16.00h geht es gegen den Hamburger SK, morgen ab 14.00h gegen den SV Deggendorf und am Sonntag zum Abschluss gegen Bayern München.
Die Brigate Garibaldi feiert (wie schon im Vorjahr) im Clubheim wieder den Tag der Befreiung Italiens vom Nazi-Faschismus. Am Samstag ab 19.10h gibt es zunächst ein paar Wortbeiträge, ehe ab 20.30h Live-Musik folgt. Alle Infos: VVN-BdA.de
Gestern fand eine sehr gut besuchte Veranstaltung des Vereins im Clubheim statt, die grundsätzlich öffentlich war, allerdings nur für Mitglieder im Detail beworben wurde.Moderiert von Patrick Gensing saßen Miriam Wolframm (FCSPeG), Sophie Läßle (RollerDerby FCSP), Florian Kasiske (Die Linke) und Oke Göttlich (FCSP) auf dem Podium und diskutierten in respektvollem Miteinander das durchaus komplexe Thema einer Bewerbung. Mit Natan Werner (Blindenfußball) war zudem auch ein Sportler dabei, der seine Begeisterung über mögliche Paralympics in der eigenen Stadt zum Ausdruck brachte. Neben den von allen angesprochenen, offensichtlichen Themen wie IOC, Kosten und Gentrifizierung brachte Läßle auch den Blickwinkel einer FLINTA*-Sportart ein und verwies auf die vom IOC verpflichtend eingeführten Geschlechtertests, die sie ablehne – obwohl sie Olympia in Hamburg durchaus auch als Chance sehe.Auch die anschließende Fragerunde lief konstruktiv und differenziert ab und wies aus, dass es nicht „die eine“ Meinung beim FCSP zur Bewerbung gibt.
Wer sich tiefer in die Materie einarbeiten will, kann dies unter anderem auf der Seite von Hamburg Active City tun, wo man im Download-Bereich auch das Sportstättenkonzept findet. Hier ist für das Millerntor ein Umbau in ein Hockey-Stadion mit 20.850 Sitzplätzen angedacht, wofür ein Umbau mit Vario-Seats nötig wäre. Zusätzlich ist ein zweites Stadion im Bereich der jetztigen FeldArena mit 5200 Sitzen geplant. Der Rasen wird zudem für das Turnier mit einen Kunstrasen ausgetauscht.Der genaue Zeitplan steht natürlich noch nicht fest, allerdings ist davon auszugehen, dass für den FC St. Pauli das Stadion dann über viele Wochen oder sogar ein paar Monate vor und nach den Olympischen Spielen nicht nutzbar sein wird, zwei Saisons also zumindest in Teilen keine Heimspiele möglich sind.Bezüglich der Bestuhlung mit Vario-Seats gab es auch noch keine Details, grundsätzlich gäbe es hier die Möglichkeit eines festen Einbaus (wie in Bremen) oder der etwas teureren Variante (wie in Dortmund), die sich auch jederzeit wieder ab- und einbauen ließe.Auch im Abendblatt (€) findet sich eine Zusammenfassung des gestrigen Abends.
Ich würde mich hier wirklich gerne darüber lustig machen, dass der Nachbar tatsächlich statt einer Dividende für seine Stadion-Genossenschaft lediglich einen Bierrabatt bei Heimspielen verspricht. Ein Anteil am „Supporters Trust“ soll demnach 887 Euro kosten.„An einem Stand im neuen HSV-Zentrum, einer Halle neben der Arena“ soll es dann ein neues Vereinsheim geben, welches den Namen „Barkasse“ trägt, wie das Abendblatt (€) berichtet. Hier bekommt man als Genoss*in gegen entsprechenden Nachweis dann einen Bier-Rabatt.
Warum wir das Lachen hier im Halse stecken bleibt? Weil ich befürchte, ein wie auch immer geartetes Bierversprechen hätte auch bei uns gezogen. Umso besser, dass die eG des FC St. Pauli da andere Wege gegangen ist.Ach, moment… eine Dividende kann es doch noch geben! Diese Option hält man sich zumindest für den Fall offen, dass das in der AG & Co. KGaA organisierte Fußballteam sich „in den kommenden Jahren mehrfach für den Europapokal“ qualifiziert.
Your daily shitshow-news:Ich ignoriere einfach mal die Unverschämtheit, mit der plötzlich eine Teilnahme Italiens ins Spiel gebracht wird, wenn der Iran nicht teilnehmen sollte. Ich hoffe, dass der asiatische Verband für diesen Fall auf die Barrikaden geht, aktuell ist es aber ja wohl ohnehin nur die wilde Idee einer Einzelperson, die viel zu viel Aufmerksamkeit erhält.
Schauen wir lieber auf Dinge, die uns direkt betreffen: Wer also vier zusammenhängende Sitzplätze für das Finale auf dem offiziellen Zweitmarkt kaufen möchte, hat laut Sky gestern für 2,3 Mio$ pro Ticket zuschlagen können. Im Gegensatz zu seriösen Zweitmärkten wie denen in der Bundesliga, kontrolliert die FIFA die dort aufgerufenen Preise nicht. Man kann sich Infantinos Grinsen bei jedem einzelnen Verkaufsvorgang vorstellen, da die FIFA jeweils 15% Gebühren einsackt – vom Käufer UND Verkäufer, wohlgemerkt. Ein einzelnes dieser Tickets würde dem Gianni also etwa 600.000$ bescheren. Für den Wiederverkauf eines bereits verkauften Tickets.Sagte ich es schon? Alle bekloppt.
Das Westminster City Council hat jüngst ein Lehrbuch für Kinder veröffentlicht, welches jetzt aus dem Verkehr gezogen werden musste, nachdem sich Millwall FC über eine Darstellung beschwert hatte.Konkret geht es um „The Paul Canoville Story“. Paul Canoville war 1982 der erste dunkelhäutige Spieler, der für Chelsea auflief, leider begleitet von regelmäßigen rassistischen Beleidigungen. Im Rahmen einer Anti-Rassismus Kampagne wurde seine Geschichte jetzt in eben jenem Buch für Kinder veröffentlicht.Auf einer der Seiten gab es eine Darstellung einer Ku-Klux-Klan Figur mit dem Vereinswappen von Chelseas Londoner Rivalen Millwall, die (fiktive) Bebilderung eines realen Vorfalls bei einem Spiel in den 80ern.
Millwall verwehrt sich gegen diese Darstellung, da man selbst ja große Anstrengungen unternehme, gegen Stereotype und Rassismus vorzugehen. Das Westminster City Council entschuldigte sich für die Darstellung und nahm das Buch daher aus der Verteilung. Paul Canoville selbst bestätigte den damaligen Vorfall, war aber an der Illustration des Buches selber nicht beteiligt. Das Schlusswort gehört „The Paul Canoville Foundation“: „We hope all parties can resolve this matter respectfully, and we remain committed to ensuring Paul’s legacy is told truthfully and on his terms.“ // The Athletic (€)
Apropos alle bekloppt: NHL Play-offs haben begonnen. // Instagram
Forza St. Pauli!// Maik
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