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·14 May 2026

Liverpool-Legende: Curtis Jones sollte nicht gehen

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Gerrards Meinung hat Gewicht für Jones’ Zukunft

Liverpool hat das vergangene Jahrzehnt damit verbracht, einen Kader aufzubauen, der um jede große Auszeichnung mitspielen kann. Doch neben den Trophäen und der hochklassigen Rekrutierung gab es noch etwas ebenso Wertvolles: eine Verbindung zwischen der Mannschaft und der Stadt selbst. Genau diese Verbindung steht im Mittelpunkt von Steven Gerrards jüngsten Kommentaren zu Curtis Jones, und die größere Bedeutung dahinter lässt sich kaum übersehen.

Bei einem Auftritt bei BFM Radio in Kuala Lumpur sendete Gerrard eine klare Botschaft über Liverpools aktuelle Ausrichtung und die wachsende Unsicherheit rund um Jones’ Zukunft.


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„Ich denke, das Akademie-System bei unserem Klub ist entscheidend und unverzichtbar“, begann Gerrard. „Es ist wichtig, dass wir weiterhin einheimische Talente hervorbringen.

„Ich denke, ganz natürlich verstehen wir, wenn man in der Stadt lebt und dort aufwächst, die Anforderungen des Klubs, den Stil und das, was die Fans wollen.

„Es steckt in uns, weil wir die Stadt in- und auswendig kennen.

„Ich würde Curtis Jones nicht gehen lassen. Ich habe mir gewünscht und gehofft, dass Trent uns nicht verlässt.

„Natürlich versteht und respektiert man, dass jeder Spieler seine eigene Karriere hat und seine eigenen Entscheidungen treffen kann.

„Aber einen Spieler auf Trents Niveau zu ersetzen, ist sehr schwierig, weil er Weltklasse ist. Hoffentlich, hoffentlich kommt er eines Tages zurück.“

Diese Aussagen werden bei den Liverpool-Anhängern starken Widerhall finden, die in den vergangenen Jahren mitansehen mussten, wie der Klub nach und nach mehrere Eigengewächse verlor. Tyler Morton, Jarell Quansah, Harvey Elliott und Trent Alexander-Arnold sind alle weitergezogen, sodass Jones eine der letzten verbliebenen lokalen Figuren im Profikader ist.

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Foto: IMAGO

Jones’ Rolle wirft neue Fragen auf

Curtis Jones hatte bei Liverpool nur selten eine geradlinige Karriere. Verletzungen, taktische Umstellungen und der harte Konkurrenzkampf um Plätze im Mittelfeld haben seinen Fortschritt oft gebremst, selbst in Phasen, in denen seine Leistungen darauf hindeuteten, dass er eine längere Serie in der Mannschaft verdient hätte.

Unter Arne Slot hat Jones Vielseitigkeit und Reife gezeigt, besonders in tieferen Mittelfeldrollen und zuletzt als Rechtsverteidiger. Doch trotz seines Nutzens für den Kader hält die Debatte über seine langfristige Bedeutung an.

Diese Unsicherheit hat Verbindungen zu Inter Mailand befeuert, während seine Vertragssituation die Spekulationen zusätzlich verstärkt. Jones unterschrieb seinen letzten neuen Vertrag im Jahr 2022, was bedeutet, dass er sich der Schlussphase seiner aktuellen Vereinbarung nähert.

Liverpool hat es hier nicht mit einem Ergänzungsspieler aus der Akademie zu tun, der anderswo nach Spielminuten sucht. Jones hat bereits gezeigt, dass er in großen Spielen seinen Beitrag leisten, Drucksituationen bewältigen und technisch starke Leistungen gegen Spitzengegner abliefern kann. Die Sorge vieler Anhänger ist, ob der Klub den Wert wirklich erkennt, Spieler zu halten, die Liverpools Identität über taktische Systeme und Berechnungen auf dem Transfermarkt hinaus verstehen.

Gerrards Verständnis spiegelt Liverpools Werte wider

Gerrards Kommentare hatten Gewicht, weil sie von jemandem kamen, der Liverpools Kultur fast zwei Jahrzehnte lang verkörperte. Sein Argument war nicht rein sentimental und beruhte auch nicht allein auf lokaler Verbundenheit. Stattdessen verwies er auf die Bedeutung, Standards, Erwartungen und Mentalität in der Kabine zu bewahren.

„Ich denke, es ist entscheidend und zentral, dass wir weiterhin einheimische Talente hervorbringen, und man muss sagen, dass Liverpool darin wirklich gut war“, fügte Gerrard hinzu.

„Wenn man zurückblickt: Michael Owen, Jamie Carragher, Robbie Fowler, Steve McManaman, Trent, ich selbst, sogar Spieler wie Jay Spearing und Stephen Warnock, die nicht die [gleiche] Anzahl an Spielen machen, aber trotzdem in die Mannschaft kommen und die Werte und Prinzipien dessen verstehen, wofür wir stehen.“

Dieses Gefühl spiegelt eine langjährige Liverpool-Tradition wider. Nicht jeder Akademie-Absolvent wird ein Weltstar, doch viele werden zu wichtigen Kaderfiguren, weil sie ein emotionales Verständnis für den Klub mitbringen, das man nicht einfach kaufen kann.

Jones gehört klar in diese Kategorie. Nachdem er Liverpool bereits mit neun Jahren beigetreten ist, steht er für Kontinuität in einer Zeit, in der der moderne Fußball zunehmend den kurzfristigen Kaderaufbau priorisiert.

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Foto: IMAGO

Die Vertragssituation verlangt sorgfältiges Vorgehen

Berichte, wonach Jones Zusicherungen darüber möchte, eine zentralere Figur in der Mannschaft zu werden, sind nachvollziehbar. Mit 25 beginnen Spieler zu bewerten, ob man ihnen wirklich als Kernkraft vertraut oder ob sie lediglich verlässliche Rotationsoptionen sind.

Liverpool muss nun entscheiden, wie hoch Jones im langfristigen Projekt bewertet wird. Der Verkauf von Akademie-Spielern kann solide finanzielle Erträge bringen, doch ihre Verbindung zum Klub zu ersetzen, ist deutlich schwieriger.

Gerrards Meinung in dieser Angelegenheit wirkt eher in Erfahrung verwurzelt als in Nostalgie. Spitzenmannschaften brauchen noch immer lokale Fundamente, besonders Klubs mit so starken kulturellen Erwartungen wie Liverpool. Jones beherrscht vielleicht nicht jede Woche die Schlagzeilen, aber Spieler wie er werden oft erst dann wirklich geschätzt, wenn sie nicht mehr da sind.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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