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·18 May 2026

Liverpool sollte Arne Slot durch Bundesliga-Coach ersetzen – Meinung

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Sebastian Hoeneß sollte Liverpools oberstes Ziel sein

Liverpools katastrophale Saison scheint ihrem unvermeidlichen Ende entgegenzuschleppen, und mit jeder erschreckenden Leistung wächst der Druck rund um Arne Slot nur weiter. Der Fußball ist unerquicklich, vorhersehbar, körperlich schwach und emotional zermürbend anzusehen geworden. Obwohl die Qualifikation für die Champions League schon vor dem Wochenende weiterhin wahrscheinlich ist, glaubt ein großer Teil der Fans kaum noch daran, dass dieses Projekt unter dem aktuellen Cheftrainer noch zu retten ist.

Deshalb glaube ich, dass die FSG handeln wird, denn es gibt buchstäblich nichts, was dagegen sprechen würde.


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Und wenn sie das tun, sollte der erste Name auf der Shortlist Sebastian Hoeneß sein.

Der Stuttgart-Trainer hat in den vergangenen drei Spielzeiten still und leise eine der beeindruckendsten Trainerleistungen im europäischen Fußball abgeliefert. Was er in Deutschland aufgebaut hat, war nicht einfach nur konkurrenzfähig – es war spannend, aggressiv, modern und taktisch intelligent. Stuttgart ist unter seiner Führung zu einer der sehenswertesten Mannschaften Europas geworden und geht nun ins DFB-Pokalfinale gegen Bayern München mit der Fähigkeit, einem der echten Giganten des Fußballs Probleme zu bereiten.

Mit gerade einmal 44 Jahren wirkt Hoeneß bereits wie ein Trainer, der für die absolute Spitze bestimmt ist.

Und stilistisch sind die Ähnlichkeiten zu Jürgen Klopp nicht zu übersehen.

Der Bart. Die Baseballkappe. Der Trainingsanzug. Die unerbittliche Intensität an der Seitenlinie. Vor allem aber der Fußball selbst. Stuttgart spielt mit Aggressivität, Zielstrebigkeit und Mut. Sie greifen Räume schnell an, pressen mit abgestimmter Intensität und überrollen Gegner mit Bewegung und Tempo. Es ist genau die Art von Fußball, nach der sich die Liverpool-Fans in dieser Saison unter Slots quälend langsamem und vorsichtigem System gesehnt haben.

Diese Fans wollen nicht nur Siege. Sie wollen ihre Identität zurück. Unter Hoeneß würde Liverpool sofort wieder lebendig wirken.

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Foto: IMAGO

Die taktische Flexibilität, die Liverpool fehlt

Einer der frustrierendsten Aspekte dieser Liverpool-Saison war das völlige Fehlen taktischer Anpassungsfähigkeit. Selbst als sich die Leistungen sichtbar verschlechterten, schien Slot nicht in der Lage zu sein, Strukturen anzupassen oder den Rhythmus von Spielen zu verändern. Der Fußball wurde monoton, zerfahren und zunehmend passiv, während die Saison um ihn herum in sich zusammenfiel.

Hoeneß bietet das genaue Gegenteil.

In Stuttgart hat er durchgehend taktische Flexibilität gezeigt, ohne dabei an Intensität einzubüßen. Er fühlt sich mit einem 4-3-3-System, einer 4-2-3-1-Struktur oder einer Dreierkette wohl – je nach Gegner und verfügbarem Personal. Diese Vielseitigkeit würde perfekt zu Liverpools aktuellem Kader passen.

Eine Dreierkette könnte die Qualitäten von Virgil van Dijk und Ibrahima Konaté maximieren und gleichzeitig offensivstarke Wing-Backs aufblühen lassen. Ein 4-3-3 würde zur Energie von Dominik Szoboszlai und zur Kreativität von Florian Wirtz zwischen den Linien passen. Gleichzeitig könnte ein flüssigeres 4-2-3-1 endlich die Balance zwischen Alexander Isak, Cody Gakpo und Rio Ngumoha in den offensiven Räumen freilegen.

Am wichtigsten ist jedoch: Hoeneß macht Spieler besser.

Das ist von enormer Bedeutung.

Unter Slot haben viel zu viele Fußballer stagniert oder sich zurückentwickelt. Die körperliche Verfassung wirkte schwach, das Selbstvertrauen fragil und die Spielmuster nahezu nicht vorhanden. Hoeneß hingegen entwickelt Kader sowohl kollektiv als auch individuell weiter. Seine Mannschaften wirken trainiert. Sie wirken vorbereitet. Sie wirken körperlich bereit für den Spitzenfußball.

Liverpool braucht keinen weiteren konservativen Neuaufbau. Sie brauchen Energie. Aggressivität. Richtung.

Ein paar schnellere Neuzugänge auf dem Transfermarkt, mehr Athletik im Mittelfeld und ein Trainer, der in der Lage ist, wieder Elite-Intensität herzustellen, könnten diesen Kader schnell wieder in echte Herausforderer verwandeln.

Deshalb wirkt die Analyse nach dem Brentford-Spiel so bedeutend.

Denn wenn die FSG Liverpool nach dieser gescheiterten Saison wirklich richtig neu aufstellen will, dann sollte Sebastian Hoeneß nicht nur in Erwägung gezogen werden.

Er sollte die Priorität sein.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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