Anfield Index
·17 July 2026
Liverpool verpasst Chance auf Verteidiger für 60 Millionen Euro

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·17 July 2026

Liverpools langjähriges Interesse an Nico Schlotterbeck hat einen neuen Dämpfer erhalten, nachdem der Verteidiger von Borussia Dortmund wegen einer schweren Knöchelverletzung für den Rest der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ausfällt.
Der deutsche Nationalspieler zog sich die Verletzung gegen die Elfenbeinküste nach einem frühen Zweikampf mit Amad Diallo zu. Er spielte zunächst bis zur Halbzeit weiter, bevor er ausgewechselt wurde. Spätere Untersuchungen bestätigten einen Bänderriss im linken Knöchel. Deutschland sicherte sich zwar noch einen 2:1-Sieg durch ein spätes Tor von Deniz Undav, doch das größere Thema ist nun Schlotterbecks Ausfallzeit und was das für den Transfermarkt bedeuten könnte.
Wie Sky Germany berichtet, lief eine Ausstiegsklausel in Schlotterbecks kürzlich unterschriebenem Dortmund-Vertrag am Mittwoch, dem 15. Juli, aus. BILD berichtete, dass die Klausel zwischen 50 Millionen Euro und 60 Millionen Euro lag und nur drei Klubs in der Lage gewesen seien, sie zu aktivieren, darunter Liverpool und Real Madrid. Bayern München gehörte Berichten zufolge nicht dazu.

Foto: IMAGO
Liverpool war im Laufe des Jahres bereits mit einem möglichen Wechsel des 26-Jährigen in Verbindung gebracht worden, und es hatte schon Hinweise gegeben, dass sein Umfeld Kontakt rund um das AXA Training Centre gehabt habe. Vor diesem Hintergrund war das Detail zur Klausel besonders bemerkenswert, vor allem angesichts der Seltenheit von Linksfüßern auf höchstem Niveau in der Innenverteidigung auf dem Markt.
Nun verändert sich die Lage jedoch. Da die Klausel nicht mehr aktiv ist und der Spieler mehrere Monate ausfallen wird, würde ein möglicher Deal wohl eine andere Struktur, einen anderen Zeitplan und direkte Verhandlungen mit Dortmund erfordern. Solche Faktoren bremsen die Dynamik meist, selbst wenn die Wertschätzung weiterhin groß ist.
Schlotterbeck hat sich erst kürzlich bis 2031 an Dortmund gebunden und damit den Wunsch des deutschen Klubs unterstrichen, künftig auf ihn zu bauen. Die Erwartung ist, dass er im Herbst zurückkehren kann, auch wenn der genaue Zeitpunkt noch unklar bleibt.
Lars Ricken sagte: „Das wird noch ein paar Wochen dauern. Da müssen wir ehrlich sein. Ob das vor oder nach der ersten Länderspielpause sein wird, hängt davon ab, wie seine Genesung verläuft.“
Zur Einordnung: Schlotterbeck bleibt einer der produktivsten Verteidiger Deutschlands. In der vergangenen Bundesliga-Saison erzielte er fünf Tore, ein starker Wert für einen Innenverteidiger und ein weiterer Beleg für seinen vielseitigen Wert.
Aus der entspannten Sicht eines Liverpool-Fans wirkt das eher wie eine Sache, die man erst einmal beiseitelegen sollte, statt in Panik zu verfallen. Schlotterbeck ist eindeutig ein sehr guter Verteidiger, und wenn Liverpool ihn wirklich genug geschätzt hat, um seine Situation genauer zu prüfen, dann wird sich das wegen einer unglücklichen Verletzung vermutlich nicht ändern. Klubs auf diesem Niveau handeln eher aus langfristiger Überzeugung als aus kurzfristiger Emotion.
Die größere Frage ist das Timing. Ein Spieler, der von einem Bänderschaden zurückkommt und dessen Klausel inzwischen abgelaufen ist, wird zu einem deutlich komplizierteren Thema. Liverpool wirkte nur selten wie ein Klub, der solche Deals erzwingt, wenn die Bedingungen schwierig werden. Wenn die Ablösesumme steigt und Dortmund hart bleibt, ist es leichter vorstellbar, dass sich die Aufmerksamkeit anderswohin verlagert.
Trotzdem ergibt es weiterhin Sinn, die Situation im Blick zu behalten. Linksfüßige Innenverteidiger mit Schlotterbecks Profil sind nicht leicht zu finden, und wenn seine Genesung gut verläuft, könnte das Thema später ohne Weiteres wieder aufkommen. Die Fans werden das wahrscheinlich eher als eine Geschichte sehen, die abgekühlt ist, statt komplett geplatzt zu sein.
Zum jetzigen Zeitpunkt scheint es vernünftig, ruhig zu bleiben. Liverpool wird Alternativen haben, und der Markt verändert sich immer schnell, sobald die Saisonvorbereitung in die späte Phase des Transferfensters übergeht. Wenn daraus etwas werden soll, dann wahrscheinlich zu Liverpools Bedingungen und nicht überstürzt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































