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·22 April 2026

Lok, Meppen und Co: So läuft der Aufstiegskampf in der Regionalliga

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Nicht nur in der 3. Liga hat die entscheidende Phase der Saison begonnen, sondern auch in der Regionalliga. liga3-online.de zeigt, wie der Aufstiegskampf in den fünf Staffeln läuft.

Nordost: Lok nur noch zwei Punkte vor Jena

Bis auf 13 Punkte war Lok Leipzig dem FC Carl Zeiss Jena zwischenzeitlich enteilt. Doch weil der Vorjahresmeister nur drei der letzten sieben Partien gewinnen konnte, ist der FCC dank einer starken Serie von sechs Siegen in Folge bis auf zwei Zähler an die Leipziger herangerückt. Vor den letzten vier Spieltagen bahnt sich somit ein Zweikampf um die Meisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an den Aufstiegsspielen an.


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Der FCC hat dabei jedoch das etwas schwierigere Restprogramm, müssen die Thüringer doch noch gegen den Halleschen FC (3.) und Rot-Weiß Erfurt (4.) antreten. Beide Klubs liegen acht Zähler hinter Lok, wobei der HFC keine Drittliga-Zulassung beantragt hat und damit nicht aufstiegsberechtigt ist.

Bayern: Haching oder Würzburg

In den Aufstiegsspielen geht es dann entweder gegen die SpVgg Unterhaching oder die Würzburger Kickers. Zwar belegt die U23 des 1. FC Nürnberg in der Bayern-Staffel den ersten Tabellenplatz, verzichtete aber auf einen Lizenzantrag für die 3. Liga. Somit hat die Spielvereinigung mit 64 Punkten die Nase derzeit knapp vorne, wenngleich der Vorsprung auf Würzburg nur einen Zähler beträgt. Die Entscheidung könnte womöglich am 33. Spieltag fallen, wenn beide Teams im direkten Duell aufeinandertreffen.

Noch ist allerdings offen, ob die Spielvereinigung im Falle der Meisterschaft auch zu den Aufstiegsspielen antreten würde. Präsident Manfred Schwabl hatte zuletzt betont, dass die Einreichung der Lizenzunterlagen zunächst nur der formalen Absicherung diene. Sollten die vom DFB gestellten Bedingungen und Auflagen für die 3. Liga zu hoch sein, würden die Hachinger auf den Aufstieg verzichten. Dann würden die Kickers nachrücken.

Westen: Fortuna Köln hat an Vorsprung eingebüßt

Im Westen liegt weiterhin Fortuna Köln an der Spitze. Allerdings haben die Südstädter nach zwei Niederlagen in den letzten drei Partien etwas an Vorsprung eingebüßt und rangieren "nur" noch sechs Zähler vor Rot-Weiß Oberhausen, das zudem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat und somit noch weiter ranrücken kann. Gleiches gilt für Borussia Dortmund II auf Platz 4, das zehn Punkte hinter der Fortuna liegt.

Dazwischen steht die U23 von Borussia Mönchengladbach mit einem Rückstand von neun Punkten auf die Tabellenspitze. Nicht mehr im Rennen um den Aufstieg sind der FC Schalke 04 II (zwölf Punkte Rückstand), der FC Gütersloh (14) und die Sportfreunde Siegen (16).

Südwest: Freiberg und Großaspach mit Polster

Gelingt der SG Sonnenhof Großaspach der direkte Durchmarsch? Nach 29 Spieltagen liegt der Aufsteiger aus der Oberliga mit 61 Punkten an der Tabellenspitze. Einziger Verfolger ist die SGV Freiberg, die lange Zeit ganz oben stand, in den letzten Wochen aber abgerutscht ist und nun drei Punkte hinter dem selbst ernannten Dorfclub rangiert. Am heutigen Mittwochabend kommt es zum direkten Duell beider Aufstiegsanwärter.

Mit einem Sieg würde Großaspach auf sechs Zähler davoneilen, was bei dann nur noch vier Spieltagen ein großer Schritt Richtung Aufstieg wäre. Auf der anderen Seite könnte Freiberg gleichziehen, sodass im Endspurt alles offen wäre. Für Freiberg, das in der kommenden Saison ligaunabhängig in Heilbronn spielen wird, wäre es der erstmalige Sprung in den Profifußball, Großaspach würde nach sechs Jahren in die 3. Liga zurückkehren.

Norden: SV Meppen dicht vor der Rückkehr

Weniger Spannung ist im Norden geboten, wo der SV Meppen mit einem Vorsprung von zehn Punkten an der Tabellenspitze steht. Zwar hat SV Drochtersen/Assel als Zweiter der Rangliste noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, und VfB Oldenburg sogar deren zwei. Allerdings müsste im Endspurt schon einiges zusammenkommen, damit die Emsländer den Aufstieg noch verspielen. Die Entscheidung könnte am vorletzten Spieltag fallen, wenn der SVM im direkten Duell bei Drochtersen/Assel gastiert.

Für den SVM, der bereits von 2017 bis 2023 in der 3. Liga spielte, wäre es nach drei Jahren die Rückkehr in den Profifußball. Für Drochtersen/Assel würde die 3. Liga dagegen Neuland bedeuten. Um das Kehdinger Stadion an die Drittliga-Anforderungen anzupassen, laufen bereits erste Arbeiten. Auch neue Tribünen sollen langfristig entstehen, übergangsweise würden mobile Tribünen aufgebaut werden.

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