Nur die Raute
·4 April 2025
„Macht mir große Freude“: Polzin trotz Ausfällen positiv gestimmt

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·4 April 2025
Der HSV wird vor dem morgigen Gastspiel in Nürnberg von heftigen Personalsorgen heimgesucht. Merlin Polzin ist dennoch guter Dinge und hob ein weiteres Mal die Breite des Kaders hervor.
Angefangen hat alles am vergangenen Freitag: Im Spiel gegen die SV 07 Elversberg verletzte sich Dennis Hadžikadunić an der Schulter und konnte unter der Woche nur sehr eingeschränkt trainieren. Obwohl der Bosnier überraschend schnelle Fortschritte verzeichnete, dürfte ein Einsatz gegen den 1. FC Nürnberg um ein paar Tage zu früh kommen.
Noch offen ist dagegen, ob Jonas Meffert und Jean-Luc Dompé gegen die Franken mit von der Partie sein werden. Meffert zog sich im Teamtraining am Mittwoch einen Nasenbeinbruch zu und wurde anschließend im Universitätsklinikum Eppendorf operiert. Über einen Einsatz des Mittelfeld-Mannes soll im Laufe des Freitags entschieden werden. Gut möglich, dass der 30-Jährige mit einer Maske spielfähig sein wird.
Bei Dompé könnte die Zeit dagegen knapp werden. Der Flügelflitzer musste eine Einheit auf Mallorca vorzeitig beenden, was zunächst nicht als großes Drama betrachtet wurde. Doch der Edeltechniker laboriert noch immer an Achillessehnenproblemen und droht gegen den FCN auszufallen.
Für den HSV steht die Begegnung beim Tabellenachten also unter keinen idealen Vorzeichen. Merlin Polzin will die aktuelle Verletztenmisere aber gar nicht erst als Ausrede gelten lassen und verband die Personalsituation mit einem Lob an die Kaderplanung.
„Selbst wenn uns eventuell der eine oder andere Ausfall erwartet, macht es mir große Freude, die Breite des Kaders zu betonen“, stellte der 34-Jährige auf der abschließenden Spieltagspressekonferenz klar und nannte folgende Beispiele: „Lukasz Poreba und Marco Richter wären beispielsweise gute Optionen für die Sechs, auch Daniel Elfadli könnte wieder vorrücken.“
Polzin, der den „interessanten fußballerischen Ansatz“ von Nürnberg hervorhob, will sich keineswegs hinter den vielen Verletzten verstecken und ist sich sicher: „Wir sind gut vorbereitet!“