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·5 June 2026
Medaillen-Gala in Antalya: Wie die Kampfsport-Elite aus Sivas den Kickbox-Weltcup im Sturm eroberte

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·5 June 2026

Die internationale Kampfsportszene blickt ehrfürchtig auf die herausragenden Ergebnisse der jünsten Titelkämpfe an der türkischen Riviera. Bei der hochkarätig besetzten WAKO-Kickbox-Weltmeisterschaft in Antalya, an der rund 3.000 Sportler aus 43 Ländern teilnahmen, sorgte die Delegation aus der zentralanatolischen Provinz Sivas für extremes Aufsehen. Unter der akribischen Führung von Nationaltrainer Turan Aris traten die ambitionierten Athleten gegen eine enorm starke internationale Konkurrenz an. Auf dem Weg zu den begehrten Podestplätzen mussten sich die Kämpfer mit erstklassigen Kontrahenten aus Deutschland, Palästina, Estland und der gastgebenden Türkei messen und konnten dabei bedeutende Meilensteine auf internationaler Ebene setzen.
Die sportliche Ausbeute des Teams liest sich wie eine absolute Machtdemonstration im Ring. Allen voran die Ausnahmesportlerin Aylin Ekici drückte den Wettkämpfen in der Kategorie Veteranen +65 kg ihren Stempel auf, indem sie gleich in zwei Disziplinen, dem Kick Light sowie dem Light Contact, den ersten Platz errang und sich somit zwei Goldmedaillen sicherte. Nicht minder erfolgreich präsentierte sich der Nachwuchs auf der ganz großen Bühne. In der Kategorie Jugend marschierte Devran Yanardag in der hart umkämpften 57-kg-K1-Kategorie bis ganz nach oben und krönte sich zum Weltmeister. Ebenfalls in der Jugendklasse holte Hamza Karaoglan den viel umjubelten Titel im 69-kg-Light-Contact nach Hause, während sein Teamkollege Fatih Erturhan in der Klasse 74-kg-Kick-Light mit dem zweiten Platz ein grandioses Ergebnis einfuhr. Komplettiert wurde der historische Erfolg durch die erfahrene Kämpferin Serap Yildiz, die sich in der 65-kg-Kick-Light-Klasse der Veteranen die wohlverdiente Bronzemedaille sicherte.

Foto: IHA
Der Kopf hinter diesem sportlichen Triumphzug zeigte sich im Nachgang sichtlich bewegt von der mentalen und physischen Verfassung seiner Schützlinge. Nationalcoach Turan Aris zog eine überaus positive Bilanz und erklärte stolz, dass man mit fünf Athleten aus Sivas zur Meisterschaft gereist und mit vier Pokalen zurückgekehrt sei, wobei ein Athlet den dritten Platz belegte, ein anderer Zweiter wurde und ein weiterer Athlet sogar in zwei Disziplinen triumphierte. Dieser Erfolg sei das direkte Produkt harter, entbehrungsreicher Monate im Trainingslager. „Wir hatten uns ein Jahr lang auf diese Meisterschaft vorbereitet, aber die letzten 25 Tage waren für uns sehr intensiv. An manchen Tagen hatten wir zwei Trainingseinheiten, es gab Verletzungsphasen und intensive Cardio-Phasen, aber Gott sei Dank haben wir als Vertreter von Sivas die Früchte unserer Arbeit geerntet“, resümierte der Cheftrainer glücklich. Ein Ausruhen gibt es für das Team jedoch nicht, da der Fokus bereits auf den nächsten großen Meilenstein gerichtet ist. Sofern Ausnahmeathlet Devran Yanardag bei der anstehenden türkischen Meisterschaft in Bolu, die vom 1. bis 8. Juli stattfindet, den ersten Platz belegt, wird er das Land bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft in Italien offiziell vertreten.

Foto: IHA
Für die Gewinner der Titelkämpfe markieren die Erfolge von Antalya erst den Anfang einer langen sportlichen Reise auf globalem Parkett. Doppel-Weltmeisterin Aylin Ekici blickt voller Stolz auf ihre Entwicklung zurück und betonte, dass sie nun seit drei Jahren unter der Leitung ihres Trainers trainiere und sehr glücklich über den ersten Platz sei, da es eine sehr aufregende Erfahrung für sie war, die sie so zum ersten Mal erleben durfte. Auch der junge Champion Hamza Karaoglan, der sich im 69-Kilo-Light-Contact-Wettbewerb nach zwei Kämpfen den Titel sicherte, hob die enorme Intensität im Finale hervor. Er erklärte entschlossen, dass das Ziel nun ganz klar das Erreichen der Nationalmannschaft sei, um sich dauerhaft auf internationaler Ebene zu beweisen und die Flagge auf dem Podest hochzuhalten.







































