🔥 Mehr Trashtalk geht nicht! Buli-Klub will seinen Gegner fallen sehen | OneFootball

🔥 Mehr Trashtalk geht nicht! Buli-Klub will seinen Gegner fallen sehen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: OneFootball

OneFootball

Philipp Overhoff·18 April 2026

🔥 Mehr Trashtalk geht nicht! Buli-Klub will seinen Gegner fallen sehen

Article image:🔥 Mehr Trashtalk geht nicht! Buli-Klub will seinen Gegner fallen sehen

Dieses Spiel schreibt ganz eindeutig Geschichte – und könnte gleichzeitig eine andere besiegeln! 

Zum ersten Mal überhaupt wird an diesem Wochenende eine Cheftrainerin an der Seitenlinie einer Bundesliga-Begegnung stehen. Das Ganze ließe sich sogar auf sämtliche Top-Fünf-Ligen in Europa erweitern. Marie-Louise Eta kann sich der deutschland-, ja weltweiten Aufmerksamkeit also sicher sein. 


OneFootball Videos


This browser is not supported, please use a different one or install the app

video-poster

Die 34-jährige Nachfolgerin des entlassenen Steffen Baumgart übernimmt Union in einer entscheidenden Phase der Saison und steht direkt im Fokus. Denn: Das Aufeinandertreffen mit dem VfL Wolfsburg verspricht die maximale sportliche Brisanz!

Negativrekord in Reichweite!

Der Gegner aus der Autostadt steckt nämlich bis zu den Knien im Schlamassel. Fünf Spieltage vor dem Saisonende liegt der Rückstand auf den Relegationsrang bei vier Punkten. Auf einen direkten Nichtabstiegsplatz sind es sogar fast schon uneinholbare sieben Zähler. Nicht umsonst erklärte Trainer Dieter Hecking kürzlich: „Es geht wahrscheinlich nur noch um Platz 16. Da brauchen wir uns auch nichts vormachen."

Und sind wir doch mal ehrlich: Angesichts der bisherigen Rückrunden-Bilanz sollte das der VfL auch nicht. Drei Punkte aus zwölf Spielen. Kein einziger Sieg. Stattdessen drei Unentschieden und neun Niederlagen. Das ist nicht einfach nur schlecht, das kratzt an einem historischen Tiefpunkt. Denn aktuell steuert Wolfsburg tatsächlich auf die schlechteste Rückrunde der Bundesliga-Geschichte zu. 

Den Negativrekord hält bislang Niedersachsen-Nachbar Hannover 96. In der Rückserie der Saison 1985/86 holte der Traditionsklub traurige vier Punkte. Sollten die Wölfe in den verbleibenden fünf Spielen nicht mehr punkten, würde dieser Wert tatsächlich unterboten und der erste Abstieg der Vereinsgeschichte besiegelt werden. 

Union provoziert Wolfsburg bis aufs Blut

Und genau hier bekommt das Duell mit Union eine zusätzliche, ziemlich pikante Ebene. Der Grund: Im Osten der Hauptstadt scheinen sie so richtig scharf auf einen Wolfsburger Downfall zu sein. Nach dem 1:1 gegen Keller-Konkurrent St. Pauli veröffentlichte der Klub vor wenigen Wochen einen brutal-provokanten Front auf seinem 'Instagram'-Kanal. 

Zu sehen war ein bekanntes Meme aus der Serie „The Office". Wie bei einem abgeschlossenen Deal reichen sich dort zwei Männer die Hand. Auf der einen Seite steht „Wolfsburg-Abstieg", auf der anderen „St. Pauli einen Punkt schenken".

Article image:🔥 Mehr Trashtalk geht nicht! Buli-Klub will seinen Gegner fallen sehen

Quelle: Berliner Kurier

Die Botschaft dahinter war eindeutig: Das eigene Remis wertete man zu Ungunsten der Wolfsburger als Beitrag im knallharten Bundesliga-Abstiegskampf. Der Post wurde später wieder gelöscht, doch dem VfL dürfte die Botschaft keinesfalls verborgen geblieben sein. 

Ist eine solche Aktion also klug? Klar, ein bisschen Social-Media-Provokation gehört heutzutage dazu. Und Union ist inzwischen bekannt dafür, eine klare, manchmal auch kantige öffentliche Kommunikation zu pflegen. Angriffsfläche wird so trotzdem geboten. Zudem bekommt Wolfsburg eine zusätzliche Motivation und im Zweifel auch eine Erzählung für die eigene Kabine. Ganz nach dem Motto: „Die wollen uns fallen sehen!"

Wölfe wollen Retourkutsche verteilen

Ob und wie sehr es dieser Trashtalk in die Köpfe der Wölfe geschafft hat, wird sich am Samstagnachmittag zeigen. Ordentlich zur Sache gehen dürfte es auf dem Platz in jedem Fall. Denn auch die Eisernen sind noch nicht gerettet. Das machte Geschäftsführer Horst Heldt erst im Rahmen der Baumgart-Entlassung deutlich. „Unsere Lage ist nach wie vor bedrohlich und wir benötigen dringend Punkte, um den Ligaverbleib zu sichern", stellte er klar.

Genau diese Punkte könnte sich Union im direkten Duell mit Wolfsburg sichern. Ein Erfolg gegen den Tabellenvorletzten würde den direkten Abstieg ausschließen und auch die Relegation auf dem Weg zum Klassenerhalt deutlich unwahrscheinlicher machen. 

Während sich die Köpenicker also fast schon retten können, greift der VfL nach einem seiner letzten verbliebenen Strohhalme. Der großspurigen Social-Media-Abteilung der Unioner einen reinzuzudrücken, wäre da wenn überhaupt ein netter Nebeneffekt.


📸 RALF HIRSCHBERGER - AFP or licensors

View publisher imprint