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·20 March 2026

Mehrsprachiges Sondertrikot: Frankfurt setzt Zeichen gegen Rassismus

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Wenn man an einen Verein denkt, der sich auch über den Fußball hinaus regelmäßig und vor allem sichtbar engagiert, dann landet man sehr schnell bei Eintracht Frankfurt. Die Hessen hatten in den letzten Jahren immer wieder Aktionen, um auf das Geschehen außerhalb vom Fußballplatz aufmerksam zu machen.

Aktuell laufen in der Bundesliga und der 2. Bundesliga die Aktionswochen gegen Rassismus. Doch neben den Bannern und dem überall sichtbaren Motto des Spieltags ("TOGETHER! Stop Hate. Be a Team") hat sich die Eintracht noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen.


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Ein wichtiges Zeichen

Denn die Frankfurter werden bei den nächsten Heimspielen in einem Sondertrikot spielen. Auf dem Jersey sind dabei keine Sponsoren zu sehen, sondern der Slogan "Wir sind Frankfurt. Alle." Dieser ist in insgesamt 16 Sprachen übersetzt worden. Jeder Spieler der Eintracht trägt dabei den Slogan in der Muttersprache seiner Heimat auf dem Trikot.

Neben der Herrenmannschaft werden auch die U21 der Hessen und die Frauenmannschaft bei ihren nächsten Heimspielen mit diesem Sondertrikot auflaufen.

Spenden gegen Rassismus

In einer Pressemitteilung erklärte der Verein: "Der Klub versteht sich als Gemeinschaft, in der Herkunft, Sprache oder Religion keine Rolle spielen. Oder, wie es die Botschaft des Sondertrikots ausdrückt: Wir sind Frankfurt. Alle."

Vorstandssprecher Axel Hellmann erklärt zudem: "Es ist ein klares und wichtiges Zeichen, dass wir uns als Eintracht Frankfurt gemeinsam mit unseren Partnern für Einheit, Vielfalt und Toleranz einsetzen – und uns entschieden gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung positionieren."

Die Trikots gehen dabei auch in den freien Verkauf – jedoch streng limitiert. Insgesamt 1.000 Jerseys können sich die Fans sichern, wobei ein Trikot 100 Euro kostet. 20 Euro davon spendet die Eintracht dabei an den regionalen Verein Saz-Rock e.V.. Dieser setzt sich seit Jahrzehnten für den interkulturellen Dialog in der Jugendarbeit ein und leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Rassismus, erklärten die Frankfurter abschließend.

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