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·17 June 2026

Messi schießt Argentinien mit Dreierpack zum WM-Auftaktsieg über Algerien

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Um 3:00 Uhr deutscher Zeit startete der amtierende Weltmeister Argentinien ins Turnier und traf in Kansas City auf Algerien. Wieder einmal hieß der X-Faktor auf Seiten der Südamerikaner Lionel Messi, der seine Farben beim 3:0 Sieg zum Auftaktsieg schoss und den WM-Torrekord von Miroslav Klose einstellte.

Trainer Lionel Scaloni setzte zu Beginn gleich auf zehn Weltmeister von 2022. Auch Lionel Messi stand trotz zuletzt leichter Beschwerden in der Startelf, während Julian Alvarez zunächst auf der Bank Platz nahm und Lautaro Martinez im Sturm begann. Algerien vertraute im 4-3-3 unter anderem auf die Bundesliga-Profis Ramy Bensebaini, Ibrahim Maza und Fares Chaibi. Mit Rayan Ait Nouri und Anis Hadj Moussa standen zudem weitere hochveranlagte Spieler im Kader der Nordafrikaner.


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Zwei Abseitstore, dann schlägt Messi zu

Schon vor dem Anpfiff hatten viele Experten ein spielerisch ansprechendes Duell erwartet, weil beide Mannschaften über zahlreiche technisch starke Akteure verfügen. Entsprechend brauchte die Partie keinerlei Anlaufzeit. Bereits nach nicht einmal fünf Minuten zappelte der Ball erstmals im Netz der Algerier. Messi wurde von Lautaro Martinez in die Tiefe geschickt und überlupfte Keeper Zidane sehenswert, stand beim Zuspiel jedoch knapp im Abseits.

Nur drei Minuten später fiel der Ball dann auf der anderen Seite ins Tor. Ibrahim Maza spielte einen überragenden Pass hinter die argentinische Abwehr auf Fares Chaibi, der Emiliano Martinez über das Torwarteck überwand. Doch auch dieser Treffer zählte nicht, weil erneut eine knappe Abseitsposition vorlag.

Das Spiel blieb dennoch lebendig und brachte in der 17. Minute den ersten regulären Treffer. Rodrigo de Paul fand Messi mit einem präzisen Steckpass, woraufhin der Superstar aus zentraler Position abzog und den Ball unhaltbar ins rechte obere Eck setzte.

In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitgehend, auch wenn Argentinien leichte Feldvorteile hatte. Wirklich zwingend wurde es auf beiden Seiten bis zum Pausenpfiff jedoch nicht mehr. So ging die 1:0-Führung der Albiceleste zur Halbzeit insgesamt in Ordnung.

Messi nutzt Zidane-Patzer und trifft dann sehenswert

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es Argentinien gut, die Algerier vom eigenen Tor fernzuhalten. Gleichzeitig kamen die Südamerikaner in der Offensive in regelmäßigen Abständen zu guten Gelegenheiten und erhöhten den Druck spürbar.

Nach 54 Minuten verhinderte Zidane mit einer starken Parade zunächst noch den zweiten Treffer, als Lautaro Martinez aus halbrechter Position zum Abschluss kam. Sechs Minuten später war der Keeper dann jedoch mitverantwortlich. Einen Distanzschuss von Mac Allister konnte der 28-Jährige nur unzureichend nach vorne abwehren, wo Messi am schnellsten schaltete und zum 2:0 einschob.

Algeriens Trainer Petkovic reagierte daraufhin und brachte unter anderem Riyad Mahrez, der mit seiner Erfahrung und Qualität noch einmal neuen Impuls geben sollte. Wirklich verändert hat sich das Spiel dadurch allerdings nicht. Argentinien blieb die kontrollierende Mannschaft, Algerien fand kaum Mittel, um Druck auf Emiliano Martinez auszuüben.

Nach 66 Minuten hätte Messi beinahe weiter nachgelegt. Der Weltstar kam aus rund 16 Metern zum Abschluss, doch Zidane parierte diesmal stark und verhinderte den dritten Gegentreffer. Zehn Minuten später war aber auch er erneut geschlagen. Messi spielte einen Doppelpass mit Nico Gonzalez und setzte den Ball anschließend mit einem herrlichen Linksschuss flach ins linke untere Eck. Mit seinem 16. Turniertreffer stellte er den Rekord von Miroslav Klose ein.

Damit war die Partie endgültig entschieden. Unter großem Applaus nahm Lionel Scaloni seinen 38-jährigen Superstar wenig später vom Feld. In der Schlussphase verwaltete Argentinien den komfortablen Vorsprung souverän und brachte den Auftaktsieg ohne größere Probleme über die Zeit.

Für die Albiceleste ist es damit der perfekte Start in das Turnier. Am kommenden Montag wartet mit Österreich der nächste Gegner, während Algerien gegen Jordanien bereits unter deutlichem Druck steht.

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