1. FSV Mainz 05
·10 January 2026
Mit Licht und Schatten: FSV punktet bei Union

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·10 January 2026

Union kontert Hollberbachs Tor-Debüt
Beide Trainer verzichteten mit Wiederbeginn auf personelle Wechsel. Auf dem immer schwerer bespielbaren, tiefen Rasen präsentierte sich jedoch ein unverändertes Bild. Berlin versuchte viel, fand aber kaum Lücken, die Mainzer agierten diszipliniert und warteten auf Umschaltoptionen in einem kraftraubenden Kräftemessen. Die erste Chance hatten die Unioner nach einer Stunde, als ein langer Ball durchrutschte zu Burke, der aus halblinker Position an Batz Schienbein scheiterte (60.). Und auch vier Minuten später war Batz zur Stelle, nachdem erneut Burke abgezogen hatte (64.). Weil Union vorne keine Durchschlagskraft entfalten konnte, waren es die Gäste, die fünf Minuten später mit der ersten Gelegenheit nach Wiederbeginn auf 2:0 stellten. Und wieder war es Lee, der dem Tor den Weg ebnete. Der Südkoreaner schickte Veratschnig auf links Richtung Grundlinie, der Österreicher flankte mit dem ersten Kontakt flach vors Tor, wo ausgerechnet der ehemalige Berliner Hollerbach freistehend sein erstes Bundesliga-Tor als 05ER markierte (69.). Fast hätte der Angreifer binnen kürzester Zeit den Doppelpack geschnürt, setzte seinen Abschluss aus 14 Metern wenig später aber nur an den Querbalken (72.). Während die Mainzer damit die Vorentscheidung verpasst hatten, läutete Union mit dem Anschluss nach 77 Minuten eine hochspannende Schlussphase ein, in der den Mainzern die Kräfte auszugehen schienen: Derrick Köhn hatte Silvan Widmer stehen lassen, präzise ins Zentrum geflankt, wo Jeong Batz aus sechs Metern keine Chance ließ.
Unmittelbar nach dem Gegentreffer wechselte der FSV erstmals. Nebel und Armindo Sieb kamen für die beiden Torschützen Amiri und Hollerbach. Erst einmal hieß es aber erneut Durchatmen aus Mainzer Sicht. Ein zu kurz abgewehrter Ball von Bell, der nicht immer sicher wirkte, landete bei Andras Schäfer, der aus 28 Metern Aluminium anvisierte, bevor Andrej Ilic das Leder unbedrängt übers Gehäuse setzte (79.). Viel Glück für den FSV, der nun fast nur noch verteidigte, im Anschluss an einen Freistoß aber doch noch die nächste bittere Pille schlucken musste. Wieder kam die Hereingabe von Köhn, der Doekhis Kopf erwischte, von wo der Ball mit Hilfe der Unterkante der Latte den Weg ins Tor fand. In den Schlussminuten waren es dann die Berliner, die einem Siegtreffer näher schienen. Es blieb aber schlussendlich beim Remis, das für die Mainzer nach der Führung zwar bitter war, sich mit Blick auf die Leistung über weite Strecken der Begegnung aber auch wie ein weiterer Schritt in die richtige Richtung anfühlte.
Weiter geht es für die 05ER, die nach 16 Partien bei neun Zählern stehen, bereits am Dienstagabend (20.30 Uhr) mit der Partie gegen Heidenheim in der MEWA ARENA, bevor die erste Englische Woche des Jahres am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) beim 1. FC Köln mit dem Rückrunden-Auftakt endet.









































