RB Leipzig
·10 February 2026
Mit Respekt, aber breiter Brust: Die Fakten zum Pokalkracher

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·10 February 2026

Wenn am Mittwochabend um 20.45 Uhr in der Allianz Arena das Flutlicht angeht, ist wieder Pokalzeit. Im Viertelfinale des DFB-Pokals gastiert RB Leipzig beim FC Bayern München.
Ja, der Gegner ist der Rekordmeister. Und ja, die Herausforderung ist maximal. Doch wir fahren nicht nach München, um abzuwarten. Wir fahren dorthin, um unsere eigene Erfolgsgeschichte im DFB-Pokal weiterzuschreiben.
Der vorletzte Schritt auf dem Weg ins Finale nach Berlin ist möglich. Warum? Das zeigen die wichtigsten Fakten zu #FCBRBL.
Unsere Mannschaft könnte zum fünften Mal in den letzten sechs Spielzeiten das Halbfinale des DFB-Pokals erreichen. Dies gelang seit der Saison 2020/21 keinem anderen Verein.
Heißt auch: Jedes unserer bislang fünf Viertelfinal-Duelle konnten wir für uns entscheiden, verloren haben wir in dieser Runde also noch nie. Eine Serie, die wir auch am Mittwoch fortsetzen wollen.

Mit vier Treffern ist Christoph Baumgartner zweitbester Torjäger der laufenden Pokal-Saison. Dabei traf er sowohl in der 2. Runde gegen Energie Cottbus (4:1) als auch im Achtelfinale beim 3:1 gegen Magdeburg doppelt.
Damit schrieb „Baumi“ Vereinsgeschichte: Noch nie zuvor erzielte ein Leipziger Spieler in zwei aufeinanderfolgenden Pokalspielen jeweils zwei Tore.
Mehr Treffer im laufenden Wettbewerb gelangen nur Bayerns Harry Kane (fünf).

In der Saison 2020/21 schrieb Ole Werner mit Holstein Kiel seine ganz persönliche Pokal-Erfolgsstory. Im Schneetreiben von Kiel warf der damalige Zweitligist den FC Bayern in der 2. Runde nach einem spektakulären 8:7 im Elfmeterschießen sensationell aus dem Wettbewerb. Unser Cheftrainer weiß also, wie sich Pokalüberraschungen anfühlen.
Ein erneuter Coup würde ihn in einen sehr exklusiven Kreis bringen – in diesem Jahrtausend gelang es bislang nur unseren Head of Global Soccer Jürgen Klopp mit Borussia Dortmund, die Münchner zweimal im Pokal auszuschalten.

Schon in den ersten drei Pokalrunden gegen Sandhausen, Cottbus und Magdeburg trafen unsere Jungs jeweils früh: In der 6., der 13. und 19. Minute. Und die Chancen auf Blitztore stehen auch gegen die Bayern gut, denn gerade in der ersten halben Stunde eines Spiels sind die Münchner in dieser Saison anfällig.
Übrigens: Auch beim Heimspiel Mitte Januar gelang Rômulo in der 20. Minute die Führung.

Die Bayern schieden zuletzt erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in zwei Heimspielen in Folge im DFB-Pokal aus – 2022/23 unterlag der FCB im Viertelfinale dem SC Freiburg mit 1:2, in der Saison 2024/25 war in der Allianz Arena bereits im Achtelfinale gegen Bayer 04 Leverkusen Endstation (0:1).
Überhaupt verpassten die Münchner fünf Spielzeiten in Folge das Halbfinale, gleichbedeutend mit ihrer längsten Serie dieser Art in diesem Jahrtausend.
Sind wir ehrlich: Dies darf gerne so weitergehen ...

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