RB Leipzig
·17 March 2026
Mit Wut im Bauch: RBL will drei Punkte gegen Hoffenheim erzwingen

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·17 March 2026

Am Freitagabend empfängt RB Leipzig die TSG Hoffenheim. Die Roten Bullen wollen am 27. Spieltag ihre Bilanz gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Champions League weiter ausbauen. Besonders aufpassen müssen sie dabei auf ein TSG-Urgestein.
Nachdem sich das Team von Ole Werner am Sonntagabend dem VfB Stuttgart knapp geschlagen geben musste, steht nun das nächste Spitzenduell an. Bereits am Freitagabend wollen die Roten Bullen das 0:1 vergessen machen und gegen die TSG Hoffenheim die drei Zähler zuhause behalten.
Mit den auf Platz drei platzierten Kraichgauern wartet der nächste Mitbewerber im Kampf um die Königsklasse. Bei einem Dreier könnte RBL gleichziehen und gleichzeitig die 50-Punkte-Marke knacken. Der VfB (Platz vier mit 50 Punkten) müsste zwei Tage später gegen Augsburg nachlegen.
"Es ist ein sehr enges Rennen. Es geht darum, dass wir bei uns bleiben und in dieser heißen Phase nochmal die wichtigen Entwicklungsschritte gehen", meinte Ole Werner nach dem Stuttgart-Spiel. Die Leipziger haben gerade erst gegen Augsburg bewiesen, dass sie in der Crunchtime zurückschlagen können.

Unser Trainer sieht die Hoffenheimer in dieser Saison ebenbürtig: "Sie bewegen sich das ganze Jahr über auf Augenhöhe. Wir müssen in den entscheidenden Momenten noch mehr Qualität bringen, als wir das gegen Stuttgart getan haben."
Das bedeutet auch, noch präziser aufs Tor zu zielen: Zweimal trafen die Leipziger am Sonntagabend das Aluminium. "Wir müssen uns schon vorwerfen, dass wir in der ersten Hälfte nicht effektiv genug sind in der offensiven Box. Wir hatten klare Momente, wo wir das Tor machen können. Bei den Aluminiumtreffern kommt auch Pech dazu", äußerte sich Willi Orbán.
In den letzten drei Bundesliga-Heimspielen erzielten die Roten Bullen jeweils zwei Tore. Beim 2:1 gegen Augsburg drückte RBL so lange aufs Gaspedal, bis der Ball endlich zum zweiten Mal im Netz zappelte. Genau diese Mentalität wird auch am Freitagabend in der Red Bull Arena gefragt sein.

Vorab lohnt sich ein Blick auf die Bilanz: In 21 Duellen mit Hoffenheim ging RB Leipzig zwölfmal als Sieger vom Platz, vier Partien endeten mit einem Remis. In unserem Stadion war nahezu nichts für die Sinsheimer zu holen: Acht der bisherigen elf Heimspiele gegen die TSG wurden gewonnen.
Das Hinspiel entschied die TSG zwar mit 3:1 für sich, zuvor gewannen die Roten Bullen jedoch mit demselben Ergebnis. Generell ging es zwischen beiden Teams zuletzt oft torreich zu – beste Voraussetzungen also für eine erneut unterhaltsame Partie. RBL hätte jedenfalls nichts gegen eine Fortsetzung der 3:1-Serie im eigenen Stadion ...

Wie RBL war auch die TSG am 26. Spieltag nicht mit der Punkteausbeute zufrieden. Das Team von Trainer Christian Ilzer spielte nur 1:1 gegen den Tabellenvorletzten VfL Wolfsburg. Dabei waren die Sinsheimer mit 22:5 Torschüssen klar überlegen. Doch mehr als der späte Ausgleich von Grischa Prömel war nicht drin.
"Es gibt so Phasen, in denen es nicht so leicht von der Hand geht. Wolfsburg hat sich in alles reingehauen. Wir kommen da gemeinsam raus, wir arbeiten weiter hart", erklärte Mittelfeldspieler Prömel anschließend.
Die TSG durchlebt eine kleine Schwächephase: Nur eines der letzten vier Spiele konnte gewonnen werden. "Wir müssen aufpassen, nicht in eine Frustrationsfalle zu geraten und zu selbstkritisch zu sein", meinte Ilzer, der seine 50. Bundesliga-Partie an der Seitenlinie der Hoffenheimer feiern durfte.

Noch viel länger ist Andrej Kramarić Bestandteil der TSG. Seit 2016 trägt er das Trikot der Kraichgauer und hat seither 312 Bundesliga-Spiele bestritten. 136 Mal netzte der Nationalspieler bislang für Hoffenheim ein.
Ende Januar 2026 rückte Kramarić in der Liste der erfolgreichsten ausländischen Bundesliga-Spieler nach Toren vor: Beim 3:1 gegen Union Berlin am 20. Spieltag erzielte er seinen 134. Treffer und überholte damit den ehemaligen Bundesliga-Legende Giovane Elber (133 Tore). Robert Lewandowski (312) und Claudio Pizarro (197) liegen wohl uneinholbar vor dem Offensivspieler.
Mit zehn Toren und fünf Assists ist Andrej Kramarić auch in dieser Saison der Topscorer bei der TSG. Gegen die Roten Bullen kommt er auf drei Tore und zwei Assists in 20 Einsätzen. Unsere Abwehr wird daher ein besonderes Augenmerk auf den 34-Jährigen legen müssen.

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