Nach Ache-Schock: René Wagner steht beim 1. FC Köln vor einer besonders komplizierten Stürmer-Suche | OneFootball

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·19 April 2026

Nach Ache-Schock: René Wagner steht beim 1. FC Köln vor einer besonders komplizierten Stürmer-Suche

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Simon Bartsch

19 April, 2026

Ausgerechnet zum Saisonfinale muss der FC auf seinen Mittelstürmer verzichten. Der Angreifer erzielte 2026 bereits sechs Tore. Und daraus ergibt sich eine Baustelle beim 1. FC Köln: René Wagner und die Suche nach dem Ache-Ersatz.

Sechs Tore erzielte Ragnar Ache im Jahr 2026. Der Ausfall schmerzt aber auch, weil aktuell das Spiel auf den Wandspieler zugeschnitten ist. Nun muss René Wagner eine Alternative finden.

Ragnar Ache wird dem FC fehlen

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Die Szene ließ schon nichts Gutes verheißen. Ragnar Ache griff sich zunächst an den Oberschenkel, spielte noch einen Ball und als die Aktion gerade weiterlief, signalisierte der Stürmer bereits, dass die Begegnung für ihn beendet sei. Und keine 24 Stunden später folgte die bittere Bestätigung. Ragnar Ache wird den Geißböcken mehrere Wochen, vermutlich bis zum Saisonende fehlen. Ein herber Verlust – und das aus mehreren Gründen. Der 27-Jährige spielt eine starke Rückrunde. Sechs seiner sieben Saisontore erzielte der Angreifer in diesem Jahr. Gemeinsam mit Jakub Kaminski und Said El Mala ist Ache eine Art Lebensversicherung der Kölner. Insgesamt waren die drei Offensivakteure an 39 FC-Toren beteiligt – Ache mit einem besonders schönen. Der gebürtige Frankfurter legte mit seinem sensationellen Fallrückzieher gegen die TSG Hoffenheim im Februar die Latte zur Wahl zum Tor des Jahres schon einmal extrem hoch.

Bülter die Alternative?

Vor allem aber war in den vergangenen Wochen das Spiel auf Ache zugeschnitten. Die Kölner Defensive suchte den Mittelstürmer immer wieder als Wandspieler, als erste Anspielstation. Gegen St. Pauli wollte das nicht so recht gelingen, aber in der Regel verlängerte Ache die Kugel, machte sie fest oder legte ab. Dann ging es meist schnell mit einem Ball in die Tiefe ins Schlussdrittel. René Wagner muss nun also eine Alternative finden. Die naheliegendste Variante heißt Marius Bülter. Allerdings sucht der 33-Jährige seit Wochen seine Form, hat seit November vergangenen Jahres nicht mehr getroffen. Tatsächlich gehört der Routinier mit 28 Einsätzen zu den Spielern mit den meisten Begegnungen in dieser Saison, allerdings stand Bülter nur 14 Mal in der Startelf und das gerade zu Saisonbeginn. Vor allem aber ist der Offensivspieler eigentlich auf den Außen zu Hause. Bülter kann auch Mittelstürmer spielen, tat das auch für den FC meist, verkörpert aber eine andere Art Stürmer als Ache. Als großer Wandspieler ist der Angreifer zuletzt jedenfalls nicht aufgefallen.

Das gilt natürlich auch für Luca Waldschmidt. Der gebürtige Siegener wurde zuletzt von René Wagner über den grünen Klee gelobt. Am Wochenende zahlte der ehemalige Nationalspieler das Vertrauen mit dem wichtigen Ausgleich gegen St. Pauli zurück. Allerdings per Elfmeter, ansonsten hatte der Joker wenige auffällige Aktionen, spielte aber auch nur gute zehn Minuten. Doch auch Waldschmidt ist schon lange kein Mittelstürmer mehr. Als dieser wurde der 29-Jährige zu Beginn seiner Karriere eingesetzt – und das mit Erfolg. Mittlerweile ist der Offensivspieler aber – auch aufgrund seiner Körperlichkeit – eher eine Kette hinter der vordersten Spitze zu Hause. Mal als Außenspieler, mal als Zehner, sogar als hängende Spitze. Dem Ex-Nationalspieler fehlt zudem seit Jahren die nötige Konstanz, über einen längeren Zeitraum zu performen.

Eine Chance für den Nachwuchs?

Ein Wandspieler ist Waldschmidt nicht. Den sucht man im Kader der Kölner eigentlich vergebens. Weitere Optionen wären sicherlich Fynn Schenten und vor allem Youssoupha Niang, der sich zuletzt mit einer starken Leistung bei der U21 für mehr empfahl. Beide Angreifer haben in dieser Saison bekanntlich schon bei den Profis debütiert. Beide haben sicherlich in Sachen Robustheit noch einen Weg vor sich, spielen aber im Kölner Nachwuchs auch in der Spitze. Die Youngster wären aber auch Spieler, die über die Außen für Tempo sorgen können. Zwangsläufig stellt sich die Frage, ob der FC kurz vor Saison-Ende noch in der Lage ist, das Spielsystem noch einmal anzupassen. Dass die Kölner gegen Leverkusen aber das Spiel machen und auf lange Bälle verzichten werden, scheint eher sehr unwahrscheinlich.


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