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·26 June 2026

Nach der Deutschland Niederlage: Maier kritisiert, verteidigt aber Neuer

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Sepp Maier hat Manuel Neuer nach dem 1:2 gegen Ecuador im entscheidenden WM 2026 Gruppenspiel zugleich kritisiert und in Schutz genommen. Der Torwart-Altmeister sieht beim Gegentor eine Mitschuld des deutschen Kapitäns, lehnt aber die Rolle des Sündenbocks für die Niederlage ab.

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Der deutsche Torwart und Kapitän Manuel Neuer wärmt sich vor dem WM-Gruppenspiel der Gruppe E gegen Ecuador auf. Das Spiel fand am 25. Juni 2026 im New York New Jersey Stadium in East Rutherford statt. Buda Mendes / Getty Images


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Maier sieht Neuer beim Gegentor nicht glücklich

Der 82-Jährige machte bei Sport1 deutlich, dass aus seiner Sicht nicht nur die gesamte Mannschaft schwach aufgetreten sei, sondern Neuer auch beim entscheidenden Treffer zu zögerlich reagiert habe. „Das ganze Team war erschreckend schwach. Allerdings hätte Manu dem Ball früher entgegengehen müssen, statt auf ihn zu warten“, sagte Maier. Nach seiner Einschätzung müsse ein Torwart dieser Klasse in solchen Momenten aktiver agieren. „Da muss er sich schon an die eigene Nase fassen.“

Früher habe Neuer den Ball in einer solchen Situation „souverän gehalten“, ergänzte Maier mit Blick auf die Aktion, die die deutsche Niederlage besiegelte.

Verständnis für Neuer trotz deutlicher Worte

Gleichzeitig stellte Maier klar, dass er seinen Nachfolger im DFB- und Bayern-Tor nicht allein verantwortlich machen will. Neuer habe zwar „unglücklich“ ausgesehen, dennoch könne er dessen Reaktion gegenüber den Reportern nachvollziehen, die ihm einen großen Fehler anlasten wollten. „Manu ist nicht der Sündenbock für diese Niederlage. Das ist einfach nicht fair.“

Mit Blick auf die K.o.-Runde warnte Maier zudem davor, dass solche Szenen dort sofort bestraft würden. Für die Nationalmannschaft geht es am Montag im Sechzehntelfinale in Foxborough um 22.30 Uhr live bei ZDF und MagentaTV los, höchstwahrscheinlich gegen Paraguay. „Da muss Manu wieder der Alte sein“, betonte Maier.

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