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·28 June 2026
Nach irrem WM-Krimi: BVB-Star Sabitzer spricht Klartext

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Borussia Dortmunds Marcel Sabitzer erlebt bei der WM einen echten Fußball-Krimi und führt Österreich mit einer starken Leistung ins Sechzehntelfinale. Nach dem dramatischen 3:3 gegen Algerien überrascht der BVB-Profi anschließend mit einem selbstkritischen Geständnis.
Was für ein WM-Spektakel! Beim dramatischen 3:3 zwischen Österreich und Algerien standen gleich drei Profis von Borussia Dortmund im Fokus. Während Ramy Bensebaini mit Algerien den Gruppensieg perfekt machte, retteten Marcel Sabitzer und der eingewechselte Sasa Kalajdzic Österreich mit einem Treffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit doch noch ins Sechzehntelfinale. Carney Chukwuemeka verfolgte die turbulente Partie dagegen über die gesamten 90 Minuten von der Ersatzbank.
Dabei hatte für die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick zwischenzeitlich alles nach einem bitteren WM-Aus ausgesehen. Nachdem Riyad Mahrez Algerien in der Nachspielzeit mit 3:2 in Führung gebracht hatte, war Österreich aus den Top zwei der Gruppe gerutscht. Doch Sabitzer leitete mit einer Flanke auf den zweiten Pfosten den entscheidenden Angriff ein. Michael Gregoritsch verlängerte per Kopf, ehe Kalajdzic den Ball ebenfalls per Kopf zum umjubelten 3:3 über die Linie drückte.
Entsprechend erleichtert zeigte sich Sabitzer nach dem Schlusspfiff bei MagentaTV. „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das ist so ein Auf und Ab“, erklärte der BVB-Profi. Trotz des Happy Ends sparte der Mittelfeldspieler aber nicht mit Kritik an der Leistung seiner Mannschaft.
Schließlich hatte Österreich zweimal geführt und den Vorsprung jeweils wieder aus der Hand gegeben. „Wir gehen zweimal in Führung. Dann musst du das nach Hause bringen. Das kannst du nicht bringen bei so einem Spiel. Das ist teilweise unseriös“, sagte der 32-Jährige.

Foto: IMAGO
Sabitzer machte außerdem deutlich, dass ihm die passive Spielweise in der Schlussphase überhaupt nicht gefallen hatte. Österreich zog sich weit zurück und überließ Algerien den Ball. „Mir hat das gar nicht gepasst. Das konnte nicht gutgehen, und das ist auch nicht gutgegangen. Das hat sich nicht gut angefühlt“, gestand er später. Nach dem Last-Minute-Ausgleich überwog aber die Erleichterung über das Weiterkommen.
Der Dortmunder hatte seinen Anteil daran bereits deutlich früher geleistet. Mit einer sehenswerten Direktabnahme hatte er Österreich in der 55. Minute zum zwischenzeitlichen 2:1 geschossen und damit sein erstes WM-Tor erzielt. Für Österreich wartet nun im Sechzehntelfinale ein echter Härtetest gegen Spanien. Algerien bekommt es dagegen mit der Schweiz zu tun – und damit mit BVB-Torhüter Gregor Kobel.







































