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·3 July 2026

Nach Krüger-Verpflichtung: HSV plant nächsten Vorstands-Coup

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Beim Hamburger SV ist mit der Verpflichtung von Kathleen Krüger offenbar noch nicht das Ende der personellen Veränderungen in der Führungsetage erreicht. Hinter den Kulissen arbeiten die Verantwortlichen bereits an der nächsten strukturellen Entscheidung. Demnach könnte der Bundesliga-Klub seinen Vorstand schon bald erweitern.

Aufsichtsrat plant dritten Vorstand

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, laufen beim HSV interne Gespräche über die Schaffung eines weiteren Vorstandspostens. Die Suche befindet sich allerdings noch in einem frühen Stadium, konkrete Kandidaten gibt es bislang nicht. Zunächst soll der Aufsichtsrat festlegen, welches Profil der neue Manager mitbringen soll.


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Dabei haben sich offenbar zwei Favoriten herauskristallisiert. Ein Teil des Kontrollgremiums spricht sich für einen Vorstand mit Schwerpunkt Marketing aus, während eine andere Gruppe die Themen Fankultur und Fanservice künftig stärker in der Führungsetage verankern möchte. Als wahrscheinlichste Lösung gilt derzeit eine Kombination beider Bereiche. Ein reiner Fanvorstand soll nach aktuellem Stand hingegen nicht wahrscheinlich sein.

Externe Suche und neue Führungsstruktur

Auch bei der Suche nach dem passenden Kandidaten will der HSV offenbar erneut auf externe Unterstützung setzen. Bereits bei der Verpflichtung von Kathleen Krüger spielte eine Unternehmensberatung eine entscheidende Rolle und begleitete den Auswahlprozess. Nach Informationen des Hamburger Abendblatt könnte dieses Modell nun erneut Anwendung finden.

Die Idee eines dritten Vorstands begleitet den HSV bereits seit mehreren Jahren. Während der Zweitligazeit scheiterte das Vorhaben noch an den finanziellen Rahmenbedingungen. Nach dem Bundesliga-Aufstieg und dem anschließenden Klassenerhalt hat sich die Ausgangslage jedoch deutlich verändert.

Im Aufsichtsrat soll mittlerweile Einigkeit darüber bestehen, dass eine breiter aufgestellte Führung langfristig sinnvoll ist. Zum einen könnten die Zuständigkeiten klarer verteilt werden, zum anderen wäre der Verein bei personellen Veränderungen künftig weniger abhängig von einzelnen Entscheidungsträgern. Kathleen Krüger dürfte damit nur der erste Baustein einer größeren Neuordnung in der Chefetage des HSV gewesen sein.

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