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·4 June 2026
Nach Waffen-Affäre: Jetzt packt BVB-Star Adeyemi aus

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Borussia Dortmunds Nationalspieler Karim Adeyemi spricht erstmals ausführlich über die Mystery-Box-Affäre und den Strafbefehl über 450.000 Euro. In einer Doku erklärt der BVB-Star, warum er die umstrittene Bestellung aufgab und wie es zu dem Aufreger kam.
Wochenlang sorgte die sogenannte Mystery-Box-Affäre um Borussias Dortmunds Profi Karim Adeyemi für Schlagzeilen. Nachdem gegen den Nationalspieler wegen illegalen Waffenbesitzes ein Strafbefehl in Höhe von 450.000 Euro verhängt worden war, spricht der 24-Jährige nun erstmals ausführlich über die Hintergründe.
In der Amazon-Prime-Dokumentation „Loredana & Karim – Love & Drama“ schildern Adeyemi, seine Ehefrau Loredana und ein enger Freund, wie es überhaupt zu dem Vorfall kommen konnte. Demnach soll eine Verwechslung von Paketen am Flughafen der Auslöser gewesen sein. Loredana erinnert sich: „Der Karim hatte Urlaub, ist mit mir mitgekommen zu Dreharbeiten von DSDS. Ich habe Ben angerufen und habe gesagt, nimm bitte die Pakete mit.“
Ben, ein Freund des Paares, nahm die Sendungen daraufhin mit zum Flughafen. Dort wurde er bei einer Kontrolle überrascht. „Ich stehe dann vor dem Polizisten und ich sehe: eine Sturmhaube, ein Springmesser, ein Schlagring und noch so Kleinigkeiten. Ich dachte mir, das kann doch nicht sein“, berichtet er in der Doku. Die gefundenen Gegenstände wurden schließlich Adeyemi zugerechnet. Der BVB-Star räumt ein, dass er die Bestellung selbst aufgegeben hatte.
Allerdings habe es sich nach seiner Darstellung um eine sogenannte Mystery Box gehandelt, deren genauer Inhalt nicht vollständig bekannt gewesen sei. „Es ist eine Box gewesen auf einer Seite, wo ich schon weiß, was da drin sein kann. Es war eine Jagdseite oder sowas. Von einem Schlagring bis zu einem kleinen Taschenmesser. Es kann alles sein, eine Mystery Box quasi“, erklärt der Offensivspieler.

Foto: IMAGO
Als Grund für den Kauf nennt Adeyemi Sorgen um die Sicherheit seiner Familie. Besonders die öffentliche Bekanntheit seiner Frau habe ihn beschäftigt. „Wenn ich alleine bin und mich jemand überfallen will, dann soll er das machen – aber nicht meine Familie“, sagt der Dortmunder. Weiter erklärt er: „Die Leute verstehen ja nicht, ich habe keine normale Frau. Ich habe eine Frau, die eine Rapperin ist.“
Nach eigener Aussage habe er sich damals keine Gedanken darüber gemacht, dass die Bestellung gegen das Gesetz verstoßen könnte. „Mein Gedanke war: Wenn ich es bestellen kann, kann es niemals illegal sein“, so Adeyemi. Die Behörden sahen das anders. Da sich unter den Gegenständen verbotene Waffen befanden, wurde gegen den Fußballprofi ein Strafbefehl verhängt, den er letztlich akzeptierte.







































