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·16 January 2026

Nach Wechselwunsch: Adeyemi steckt beim BVB in der Zwickmühle

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Borussia Dortmund muss sich womöglich auf einen Abgang von Karim Adeyemi einstellen. Der Offensivspieler denkt angeblich über einen schnellen Abschied nach, obwohl ihm aktuell konkrete Angebote fehlen.

Die Zukunft von Karim Adeyemi bei Borussia Dortmund steht offenbar auf wackligen Beinen. Wie die Bild berichtet, denkt der Offensivspieler intensiv über einen Abschied nach – und soll dem BVB sogar „am liebsten schon bald verlassen“ wollen.


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Demnach beschäftigt sich der 23-Jährige mit dem nächsten Schritt in seiner Karriere. Auch aus dem privaten Umfeld gibt es offenbar Impulse in diese Richtung: Seine Ehefrau, die Rapperin Loredana, soll einem Umzug in eine europäische Metropole nicht abgeneigt sein. Laut Bild heißt es dazu: „Der Wunsch nach Veränderung ist da.“

Sportlich befindet sich Adeyemi derzeit in einer schwierigen Phase. Unter Trainer Niko Kovac ist der Nationalspieler zuletzt ins zweite Glied gerückt. Sowohl beim 3:3 in Frankfurt als auch beim 3:0 gegen Werder Bremen kam er nur noch als Joker zum Einsatz – teils für wenige Minuten. Nach mehreren Negativschlagzeilen in den vergangenen Monaten, darunter Wutausbrüche nach Auswechslungen und interne Disziplinarverfahren, gilt sein Standing beim BVB als angeschlagen.

BVB-Star Adeyemi sorgt mit Blitz-Abgang für neue Diskussionen

Brisant: Trotz der Wechselgedanken fehlt es aktuell an konkreten Perspektiven. Wie die Bild weiter berichtet, haben zwar Manchester United und Inter Mailand lose Kontakte zum Umfeld des Spielers geknüpft, doch ernsthafte Angebote liegen bislang nicht vor. Ein Grund dafür dürfte die fehlende Spielpraxis sein – ebenso wie die wiederholten Eskapaden, die Adeyemis Image belastet haben.

Gleichzeitig hatte der Klub öffentlich stets betont, langfristig mit Adeyemi planen zu wollen. Sportchef Lars Ricken stellte klar: „Wir wollen langfristig mit Karim arbeiten, daran setzen wir alles.“ Für neue Diskussionen sorgte Adeyemi zuletzt nach dem Heimsieg gegen Werder Bremen. Laut Bild verließ der Angreifer den Kabinentrakt bereits rund 20 Minuten nach Abpfiff – während viele Mitspieler noch Interviews gaben oder sich erst auf dem Weg in die Kabine befanden.

Ein Abgang, der intern für Stirnrunzeln gesorgt haben soll. So steckt Adeyemi derzeit in einer Zwickmühle: Der Wunsch nach Veränderung scheint vorhanden, doch sportlich fehlt ihm das Momentum, um Begehrlichkeiten bei Spitzenteams zu wecken.

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