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·11 May 2026
Nächster Vereinswechsel: James Rodriguez verlässt Minnesota

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Nur sieben Spiele absolvierte James Rodriguez für MLS-Klub Minnesota United. Nun trennen sich die Wege wieder.
Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, wird der Kolumbianer das Franchise schon in wenigen Tagen verlassen. Demnach will sich der Routinier auf seine wahrscheinlich letzte WM mit der kolumbianischen Nationalmannschaft konzentrieren. Als dann vereinsloser Spieler ist der 34-Jährige ablösefrei zu haben.
Erst im Februar hatte der frühere Bayern-Star in Minnesota unterschrieben. Die USA waren bereits das zwölfte Land, in dem der Wandervogel als Profi auflief. Wie es nach der Weltmeisterschaft mit seiner Karriere weitergeht, ist noch offen.
James wechselte 2010 aus Argentinien zum FC Porto, wo er sich in Europa einen Namen machte. Nach einer Saison bei der AS Monaco spielte er sich bei der WM 2014 endgültig ins Rampenlicht und wechselte als WM-Torschützenkönig für 80 Millionen Euro zu Real Madrid. Bis 2020 blieb er bei den Königlichen, verbrachte zwischenzeitlich aber zwei Jahre auf Leihbasis in der Bundesliga, wo er mit dem FC Bayern zweimal Meister wurde.
Nach Vertragsende in der spanischen Hauptstadt folgte er seinem früheren Förderer Carlo Ancelotti zum FC Everton. Nach nur einem Jahr in der Premier League startete der schussstarke Linksfuß seine Weltreise. Nach Al-Rayyan in Katar folgten Stationen bei Olympiakos in Griechenland und beim brasilianischen Traditionsklub FC Sao Paulo. Bei der Copa America 2024 spielte der mittlerweile 33 Jahre alte Ex-Star nochmal groß auf und wurde zum Spieler des Turniers gekürt. Ein Comeback in La Liga verlief im Trikot von Rayo Vallecano jedoch enttäuschend. Nach einem Jahr bei Club Leon in Mexiko landete James schließlich in der MLS.

Foto: Getty Images
Obwohl seine Vereinskarriere schon länger nicht mehr nach Plan läuft, ist der Routinier in der Nationalmannschaft weiterhin eine feste Größe und Führungsspieler. Mit 124 Länderspielen liegt James nur noch fünf Partien hinter Rekordhalter David Ospina und könnte diese Marke daher auf der großen WM-Bühne übertreffen – dort, wo sein Stern vor zwölf Jahren aufging.







































