Neue WM 2026 Trikots mit Verwirrung: USA (Nike) gegen Belgien (Adidas) als Farbschachtel! | OneFootball

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·30 March 2026

Neue WM 2026 Trikots mit Verwirrung: USA (Nike) gegen Belgien (Adidas) als Farbschachtel!

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Die USA haben sich gegen Belgien am Samstagabend eine schmerzhafte 2:5-Niederlage geleistet, bei der neben dem deutlichen Ergebnis vor allem die fragwürdige Trikotauswahl beider Teams für Diskussionen sorgte. Christian Pulisic nahm die Farbenverwirrung nach dem Spiel nicht als Ausrede: „Das ist überhaupt keine Entschuldigung, denn beide Mannschaften haben damit zu kämpfen.“ Sportlich markiert die Pleite zudem eine historische Einordnung: Erstmals seit der 1:8-Niederlage gegen England 1959 verlor das EM/WM-gehypte US-Team wieder ein Heimspiel mit mindestens drei Toren Differenz, in dem es das erste Tor erzielt hatte. Am Mittwoch (1 Uhr) wartet mit Portugal bereits das nächste hochkarätige Testspiel.

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Charles De Ketelaere (Belgien) passt den Ball unter Druck von Christian Pulisic (USA) im Länderspiel im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta am 28. März 2026. Jared C. Tilton / Getty Images


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WM Trikot-Kontroverse: Verwirrung auf dem Rasen

Belgien spielt im neuen WM 2026 Auswärtstrikot von Adidas, die USA spielte im neuen Nike Heimtrikot für die WM 2026. Nach dem Abpfiff rückte die Trikotauswahl beider Teams in den Fokus. „Das ist überhaupt keine Entschuldigung, denn beide Mannschaften haben damit zu kämpfen“, stellte Pulisic zunächst klar, ergänzte aber deutlich: „So etwas darf nicht passieren.“ Laut ESPN habe es den üblichen „mehrstufigen“ Prüfungsprozess gegeben, doch die Unparteiischen aus Uruguay um Hauptschiedsrichter Esteban Ostojich hätten den Teams zu keinem Zeitpunkt zu verstehen gegeben, dass die Auswahl ein Problem darstellen könnte.

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Das neue adidas Originals Auswärtstrikot von Belgien für die WM 2026 – weiß-hellblaues Design mit abstraktem pink-rosa Muster und dem belgischen Verbandslogo.

Die Spieler auf dem Rasen hätten demnach erst Wind von der Sache bekommen, als beide Teams ihre Aufwärmjacken auszogen. „Alle waren kurz geschockt“, gab Pulisic zu. „Es ist schwierig. Oft bekommt man den Ball, schaut auf und kann sich nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Man kann sich nur an der Farbe des Trikots orientieren. So läuft das nun mal. Und wenn die Farben sehr ähnlich sind, ist es schwierig.“

Spielausgang und historische Einordnung

Die USA unterlagen Belgien am Samstag mit 2:5 und erlebten damit einen herben Dämpfer im WM-Härtetest. Wie US-Medien berichteten, hat die Nationalmannschaft erstmals seit der 1:8-Niederlage gegen England im Jahr 1959 wieder ein Heimspiel mit mindestens drei Toren Unterschied verloren, in dem sie das erste Tor erzielte. Das Ergebnis spiegelt einen klaren Spielverlauf wider, in dem die Amerikaner besonders nach der Pause phasenweise vollkommen überrannt wurden.

Pochettino analysiert: Schmerz als Lehrmeister

„Manchmal ist es gut, den Schmerz zu spüren“, erklärte US-Coach Mauricio Pochettino nach der Partie und versuchte, die Niederlage taktisch einzuordnen. Er räumte ein: „Es stimmt, dass wir gegen Belgien 2:5 verloren haben, und da kann man nichts sagen, was die Leute davon überzeugen könnte, dass das etwas Positives ist.“ Gleichzeitig betonte der Chefcoach, dass er „als Nationaltrainer […] abseits vom Ergebnis und Duell mit Belgien ‚viele positive Entwicklungen'“ sehe.

Zur Spielweise sagte Pochettino: „Die erste Halbzeit entspricht genau der Art und Weise, wie wir spielen wollen.“ Er forderte Konstanz: „Es geht nur darum, dieses Niveau zu halten. Sobald wir mit der Intensität Belgiens mithalten konnten, waren wir auf Augenhöhe oder sogar besser. Das Problem war, diese aufrechtzuerhalten.“ Zudem warnte er: „Und generell sei es besser, ‚wenn diese Ergebnisse jetzt eintreten‘. Bei der WM-Endrunde im Sommer würden sie auch schnell das Ende bedeuten.“

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Charles De Ketelaere bejubelt mit seinen Mitspielern sein Tor zum 3:0 für Belgien im Länderspiel gegen die USA im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta am 28. März 2026. Jared C. Tilton / Getty Images

Spielverlauf, Chancen und Wendepunkte

Die US-Boys starteten stark und gingen durch Weston McKennie in Führung, doch nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zugunsten der Belgier. In der 52. Minute ließ Christian Pulisic beim Stand von 1:1 eine Großchance aus; im direkten Gegenzug ging Belgien in Führung und zog dann gnadenlos davonzog. Pochettino bezeichnete den Fehlschuss später als einen der Wendepunkte des Spiels.

Die Schwäche im letzten Drittel zeigte sich in wiederholten fehlenden Abschlüssen und in vergebenen Möglichkeiten, sodass Ballbesitz und letzte Aktionen nicht in Tore umgemünzt wurden. Belgiens Trainer Rudi Garcia attestierte den USA trotz des klaren Resultats „eine bessere Leistung ‚als das Ergebnis heute Abend'“.

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Weston McKennie feiert mit seinen Teamkollegen sein Tor zum 1:0 für die USA im Länderspiel gegen Belgien im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta am 28. März 2026. Jared C. Tilton / Getty Images

Christian Pulisic: Fehlchance, Torflaute und Selbstkritik

Christian Pulisic stand symbolisch für die Probleme der US-Offensive. Der Offensivspieler gestand offen: „Das ist normalerweise einer, den ich verwandle“, nachdem er die große Chance in der 52. Minute vergeben hatte. Er fügte selbstkritisch hinzu: „Ich muss in solchen Momenten auf jeden Fall kaltschnäuziger sein.“

Pulisic wartet laut Spielbericht seit 2024 auf ein Länderspieltor und hat „in 2026 auch für Milan noch gar nicht getroffen“. Diese persönliche Torflaute verstärkte die Bedeutung der vergebenen Möglichkeit in einem Spiel, das durch solche Momente entschieden wurde.

McKennie über Entscheidungsfindung und nächste Aufgaben

Weston McKennie, der ehemalige Schalker und jetzt bei Juventus Turin unter Vertrag, hatte die US-Auswahl zunächst in Führung gebracht und kommentierte die Spielsituationen anschließend nüchtern. Er sah keine Entschuldigung in der Trikotwahl, berichtete aber von einigen „50:50-Entscheidungen“, wem der Ball als nächstes zuzupassen war.

„Man musste sich also definitiv vielleicht etwas mehr Zeit am Ball nehmen, bevor man eine Entscheidung traf, oder den Ball mit einem Kontakt zu einem Mitspieler weiterleitete“, sagte McKennie. Sportlich bleibt wenig Zeit zur Reaktion: Am Mittwoch (1 Uhr) gegen Portugal würde das US-Team dann gerne auch wieder sportliche Schlagzeilen schreiben.

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