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·3 June 2026
Neuer Name beim 1. FC Köln? Steven van der Sloot soll auf der FC-Liste stehen

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Simon Bartsch
3 Juni, 2026
Er ist 23 Jahre alt, heiß umworben und für einen Abwehrspieler extrem torgefährlich. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Clubs für Steven van der Sloot interessieren. Auch der FC soll dran sein – berichtet zumindest ein niederländischer Journalist.
Steven van der Sloot von ADO Den Haag soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen (Foto: picture alliance / PRO SHOTS | Toon Dompeling)
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Acht Tore und zwei Vorlagen ist eigentlich keine Bilanz, die den gemeinen Fußball-Fan so richtig beeindrucken kann. Wenn diese Torgefahr allerdings von einem Rechtsverteidiger ausgeht, wirkt die Statistik plötzlich dann doch sehr spannend. Steven van der Sloot hatte mit seinen zehn Scorern zumindest großen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. Und der Erfolg konnte sich durchaus sehen lassen. Denn Den Haag holte sich ziemlich beeindruckend die Meisterschaft. Elf Punkte Vorsprung auf Rang zwei, die meisten Tore, die wenigsten Gegentore. Der niederländische Club ist das Maß der Liga – der zweiten Klasse. In der nächsten Spielzeit wird wieder auf höchster Ebene agiert – und das völlig zu recht. Steven van der Sloot hat tatsächlich viel dafür getan, dass sein Club wieder ganz oben spielt. Der 23-Jährige ist einer der absoluten Leistungsträger der Mannschaft – und das als torgefährlicher Rechtsverteidiger.
Dass seine Leistung, seine Erfolge alleine und mit der Mannschaft, nicht unentdeckt blieben, ist klar. Van der Sloot ist sehr umworben. Und das Gebilde um den Spieler schon kurios. Denn der Weg des Niederländers führt nach Düsseldorf. Die Papiere sind ausgetauscht, der Wechsel fix, das auch für die 3. Liga. Nur soll es eine Ausstiegsklausel geben, die dem ehemaligen niederländischen Junioren-Nationalspieler eine Tür öffnet. Die Fortuna würde in dem Fall 500.000 Euro verdienen, obwohl der Niederländer nicht eine Minute gespielt hat. Und Düsseldorfs Ex-Manager Sven Mislintat soll dem Spieler auch erklärt haben, dass er ihn eher nicht in der dritten Liga sähe. Mislintat ist weg, doch das Interesse ist geblieben. Gleich mehrere deutsche Erstligisten sollen interessiert sein. So wie der niederländische Journalist Joost Blaauwhof berichtet, eben auch der FC. Der Niederländer gilt als bestens informiert, kennt Spieler und Spielerberater. Und doch überrascht das Interesse.
Denn auf der rechten Defensivseite sind die Kölner insgesamt recht ordentlich aufgestellt. Sebastian Sebulonsen hat sich festgespielt, mit Alessio Castro-Montes wartet ein polyvalenter Schienenspieler auf mehr Einsatzzeit. Die Kölner suchen nach dem Abgang von Kristoffer Lund vielmehr auf der linken Seite einen Defensivspieler, vielleicht sogar zwei. So richtig viel Sinn scheint ein Transfer auf den ersten Blick nicht zu machen. Auf den zweiten würde der Youngster aber genau in das Schema passen. Das Schema, nachdem die Kölner vermehrt auf internationale Jungspieler setzen, diese entwickeln und dann lukrativ verkaufen. Aktuell ist der 23-Jährige laut dem Online-Portal transfermarkt.de 600.000 Euro wert. Doch das Entwicklungspotenzial soll groß sein. Nicht nur die Kölner haben aus Deutschland die Fühler ausgestreckt. Auch St. Pauli, der FC Magdeburg und der SC Paderborn sollen Interesse sein. Dazu auch Rapid Wien.
Auch wenn der Transfer positionsbedingt wenig Sinn zu machen scheint, für den Marktwert und das Entwicklungspotenzial, scheint ein Transfer eine gute Investition.







































