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·25 March 2026
Neuer Trainer, neue Chance beim 1. FC Köln? Wer profitiert von René Wagner?

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Simon Bartsch
25 März, 2026
Überraschend kam der Trainerwechsel am Sonntag dann nicht mehr. Nun leitet René Wagner die Geschicke bei den Geißböcken. Und sicherlich gibt es den ein oder anderen Spieler, der sich nun mehr Einsatzzeit verspricht.

Luca Waldschmidt und Florian Kainz werden eingewechselt
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René Wagner unterhielt sich am Dienstagvormittag bereits mit den Medien, da war die Mannschaft noch auf dem Platz und übte sich vergnügt im Torschuss. Als Außenstehender konnte man schon den Eindruck gewinnen, dass eine gewisse Last bei dem ein oder anderen abgefallen sei, sich der ein oder andere Spieler freier fühle. „Das Gefühl habe ich definitiv“, sagte Wagner. „Ich glaube, das bringt die Sache eines Trainerwechsels mit sich. Es gibt immer Jungs, die unzufrieden sind mit der aktuellen Situation.“ Das dürften in der jüngeren Vergangenheit wohl mehrere Akteure gewesen sein. Spieler, die unter Lukas Kwasniok nicht die erhoffte Spielzeit bekommen haben. Spieler, die noch in der vergangenen Saison Stammspieler der Aufstiegsmannschaft gewesen sind.
Luca Waldschmidt hatte sich im Winter beispielsweise kritisch über seine Einsatzzeit geäußert. Noch im vergangenen Frühling hatte der ehemalige Nationalspieler betont, er könne sich einen Verbleib bei den Kölnern vorstellen, wenn er denn auf die erhofften Einsatzminuten käme. Zwar stand der Siegener in 27 Ligaspielen 18 Mal auf dem Platz, aber nur sechs Mal von Beginn an. Sieben Mal saß Waldschmidt 90 Minuten auf der Bank. Auch Florian Kainz stand in dieser Saison nur noch selten auf dem Feld. Der Österreicher spielte seit Mitte Dezember ganze drei Mal – insgesamt 20 Minuten. Mittlerweile hat der 33-Jährige sein Karriere-Ende angekündigt – allerdings, so betonte er zuletzt bei Sky Austria, sei seine Situation beim FC nicht ausschlaggebend gewesen.
Denis Huseinbasic spielte seit dem 2:2 gegen Heidenheim Mitte Januar nur noch einmal und das fünf Minuten. Und auch Said El Mala soll dem Vernehmen nach mit seiner Spielzeit bei Lukas Kwasniok nicht zufrieden gewesen sein. Zumal es für das Talent auch um die WM-Teilnahme ging und wohl auch noch geht. Es wird also sicherlich einige Profis geben, die sich unter Wagner nun mehr Spielzeit erhoffen, die auf eine neue Chance zählen.
Doch Wagner will eben nicht nur auf jene Akteure schauen. „Es gibt auch die Spieler, die super zufrieden waren mit der Situation“, sagte der neue Coach. „Die Spieler, die einfach auch eine tragende Rolle die letzten Spiele gespielt haben, denen geht’s vielleicht jetzt nicht so gut mit dem Trainerwechsel, weil die wissen nicht, was passiert die nächsten Tage, die nächsten Wochen, habe ich noch die gleiche Position, die ich davor hatte und deswegen gibt es ja nicht immer nur Jungs, die mit der breiten Brust hier rumlaufen, sondern ganz im Gegenteil, auch die, die sich vielleicht Gedanken machen, was passiert mit mir.“
Eine neue Chance erhoffen sich dann aber die Spieler, die diese immer seltener erhielten. Denn Tatsache ist auch, dass Kwasniok in den vergangenen Wochen weniger rotierte, einer Stammachse vertraute. Und laut Wagner haben die Kölner in der jüngeren Vergangenheit auch nicht so sonderlich viel falsch gemacht. Eben bis auf die Ergebnisse.
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