90PLUS
·1 January 2026
Neuer Verteidiger: Barca nimmt ablösefreien Star ins Visier

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·1 January 2026

Der FC Barcelona zeigte sich defensiv durchaus anfällig und will sich in der Innenverteidigung verstärken.
Der Verlust von Abwehrchef Inigo Martínez, den es im Sommer nach Saudi-Arabien zog, wurde bislang nämlich nicht kompensiert. Aus finanziellen Gründen konnte bislang kein Ersatz an Land gezogen werden. Die Katalanen investierten im Sommer lediglich knapp 27 Millionen Euro in Neuzugänge, 25 davon flossen in die Dienste von Torwart Joan García. Wie das vereinsnahe Portal „Sport“ berichtete, versucht der FC Barcelona weiter möglichst kostengünstige Transfers zu vollziehen.
Sportdirektor Deco beschäftige sich daher besonders intensiv mit Spielern, deren Verträge zum Saisonende auslaufen. Heraus sticht dabei Marcos Senesi vom AFC Bournemouth, den Barca schon 2019 im Blick gehabt habe. Damals lief der Linksfuß noch für San Lorenzo auf und war Teil der argentinischen U21-Nationalmannschaft. Letztlich griff Feyenoord für rund zwölf Millionen Euro zu, von wo aus sein Weg in die Premier League zum AFC Bournemouth führte.
Dass man sich bei den Cherries unter Trainer Andoni Iraola in aller Ruhe zu einem Profi entwickeln kann, der europäisches Topniveau mitbringt, bewiesen in jüngster Vergangenheit erst Dean Huijsen (Real Madrid), Ilya Zabarnyi (Paris St. Germain) oder der nun vor einem Wechsel zu Manchester City stehende Antoine Semenyo. Anders als dieses Trio werde Senesi dem AFC Bournemouth aber keine hohe Ablöse einbringen.

Foto: Getty Images
Der inzwischen zur A-Nationalmannschaft gehörende 28-Jährige tendiere nämlich dazu, seinen auslaufenden Kontrakt nicht zu verlängern. Neben dem FC Barcelona sei auch Juventus stark an ihm interessiert. Darüber hinaus würden auch Atlético und Chelsea über Senesi nachdenken. Inwieweit Barca die Bemühungen um ihn intensivieren wird, könnten schon die nächsten Tage zeigen. Denn Deco treffe sich mit Hansi Flick, um einen Fahrplan für das Transferfenster festzulegen. Die zukünftige Besetzung der Innenverteidigung zählt dabei zu den wichtigsten Themen.









































