„Nicht in Superlative verfallen“ bei Jahmai Simpson-Pusey, aber die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln? | OneFootball

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·19 January 2026

„Nicht in Superlative verfallen“ bei Jahmai Simpson-Pusey, aber die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

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„Nicht in Superlative verfallen“ bei Jahmai Simpson-Pusey, aber die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

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Simon Bartsch

19 Januar, 2026

Bei seinen ersten drei Pflichtspielen hat die Neuverpflichtung der Geißböcke einen bislang mehr als ordentlichen Eindruck hinterlassen. Ist Jahmai Simpson-Pusey die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

Auch gegen Mainz 05 zeigte der Engländer eine beeindruckende Leistung. Und somit stellt sich die Frage: Ist Jahmai Simpson-Pusey die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

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Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

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Als Jahmai Simpson-Pusey vor knapp zwei Wochen das Fünf-Sterne-Hotel des 1. FC Köln im spanischen La Nucia betrat, wirkte der 20-Jährige doch ein wenig verschüchtert. Und auch nach den ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft schien die Frage, ob der junge Engländer eine Soforthilfe sein könne, durchaus berechtigt. Simpson-Pusey wirkte zwar direkt sehr ballsicher, überzeugte durch ein gutes Passspiel, doch insgesamt war das alles noch sehr zurückhaltend. Zwei Wochen später macht die Neuverpflichtung einen absolut gefestigten Eindruck, wirkt so, als ob er schon seit Monaten die Kölner Hintermannschaft delegiert.

Hohe Qualität nach schwieriger Zeit

So auch beim 2:1-Erfolg gegen Mainz am Samstagnachmittag. „Das ist ein Junge, der eine hohe Qualität hat, das wussten wir vorher“, sagte Thomas Kessler nach dem Abpfiff. „Er kommt aus einer sehr schwierigen Zeit bei Celtic, hat ein halbes Jahr gar nicht stattgefunden in dem Club, wo unerfreulicherweise oft der Trainer getauscht wurde und dann vielleicht eher auf den erfahrenen Mann in der Innenverteidigung gesetzt wurde. Da hat er einen schwierigen Stand gehabt, aber das am Ende hat uns ja überhaupt die Chance gegeben, dass wir uns mit ihm auseinandersetzen können“, so Kessler weiter.

Daher war die bisherige Leistung dann vielleicht doch nicht so erwartbar. Immerhin kommt der 20-Jährige aus der missglückten Leihe. Denn bei Celtic Glasgow kam der Innenverteidiger bekanntlich in der Liga auf nur einen Einsatz. Nach den Eindrücken, die er in Köln hinterlassen hat, eine erstaunlich niedrige Zahl. Denn nach den letzten drei Auftritten erscheint es schon sehr wahrscheinlich, dass es am Sonntag in Freiburg den nächsten geben könnte. „Gerade dafür, dass er in der ersten Hälfte der Saison einfach nicht richtig zum Zug kam, macht er jetzt drei Spiele, bei denen wir sagen können, dass er direkt reingepasst hat“, sagte Marvin Schwäbe. „Er ist gut in die Mannschaft reingekommen und wir haben ihn gut aufgenommen. Das spricht alles für sich und für ihn.“

Braucht der FC überhaupt noch weitere Verstärkung?

Dass es gut passt, zeigt der Engländer beeindruckend auf dem Platz. Und das mit einem überragenden Stellungsspiel, gutem Zweikampfverhalten und für seine Größe einer doch erstaunlichen Kopfballstärke. Dazu strahlt der Verteidiger für sein Alter eine enorme Ruhe aus, die sich auf die Hintermannschaft überträgt. Und Simpson-Pusey hat das Selbstbewusstsein, die Mannschaft zu delegieren. So gab der 20-Jährige auch etwa Kapitän Marvin Schwäbe gestikulierend Anweisungen. “Er hat bei Manchester City ein paar Spiele gemacht, hat natürlich logischerweise in einem extremen Star-Ensemble seine Qualität schon gezeigt“, sagte Kessler. „Das ist schön, dass er zeigt, dass er fußballerisch sehr gut ist, das wussten wir vorher, aber es ist auch schon ein Stück weit beeindruckend, dass er es auch schafft, hier in so einem Stadion.“

Simpson-Pusey scheint damit selbst die Antwort auf die Frage zu geben, ob der 20-Jährige eine Soforthilfe sein kann, hinterlässt aber gleichzeitig ein anderes Fragezeichen. Nämlich das nach weiteren Verstärkungen. Denn wie berichtet, wollten die Kölner noch einen erfahrenen Abwehrspieler verpflichten. Mit Senastiaan Bornauw sollen sich die FC-Verantwortlichen rund um den Jahreswechsel auch einig gewesen sein. „Wir schauen uns auf dem Markt einfach um, aber das bedeutet nicht, dass wir was machen müssen oder machen werden, sondern das heißt wir haben jetzt noch ja knapp zwei Wochen Zeit“, so Kessler. Soll heißen: Eine weitere Neuverpflichtung ist nicht ausgeschlossen, durch die starken Auftritte von Jahmai Simpson-Pusey aber nicht mehr zwingend nötig. Zumal ja auch weitere Abwehrspieler in den kommenden Wochen zurück erwartet werden. Mit der Verpflichtung des Engländers scheint Kessler einiges richtig gemacht zu haben, der aber auch eine Warnung ausspricht: „Wie wollen nicht in Superlativen verfallen.“


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