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·13 April 2026
Noch keine Gewissheit für Aue: "Darum geht es auch nicht"

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Dank eines geschenkten Ausgleichs konnte Erzgebirge Aue die Horrorserie von acht Niederlagen am Stück gegen Verl beenden. Das 1:1-Unentschieden gibt den Veilchen dennoch keine neue Hoffnung auf den Klassenerhalt. Der bevorstehende Abstieg war bei Interimscoach Khvicha Shubitidze kein Thema.
An diesem Wochenende hätte es schon so weit sein können, dass Erzgebirge Aue zum ersten Mal in die Regionalliga absteigt. Doch die Veilchen bekommen eine Galgenfrist. Ein 1:1-Unentschieden gegen den SC Verl sowie ein ausbleibender Sieg des 1. FC Saarbrücken in Havelse verzögern den sicheren Abstieg, aber bei einem Rückstand von zwölf Punkten auf das rettende Ufer bleibt die Wahrscheinlichkeit auf den Klassenerhalt weiter äußerst gering. "Darum geht es auch nicht", hob Interimscoach Khvicha Shubitidze bei "MagentaSport" hervor. "Wir wollen von Spiel zu Spiel besser werden. Wenn ich jetzt mit dem Abstieg anfange, dann kommen wir nicht weiter."
Die drohenden Anzeichen sind eindeutig, sodass im Erzgebirge niemand mehr falsche Hoffnungen hegt. "Wir sind jetzt hier, um noch einmal etwas in der Mannschaft zu bewirken. Um noch eine Idee zu entwickeln", bekräftigte Shubitidze. "Die Jungs sollen das Gefühl haben, dass sie besser werden." Einer, der am späten Sonntagnachmittag davon profitierte, war Erik Weinhauer. Er stand goldrichtig, als SCV-Keeper Schulze einen kapitalen Bock vor dem eigenen Kasten schoss, sodass der FCE-Stürmer einnetzten konnte. Es war der erste Punktgewinn nach acht Niederlagen.
Fraglich ist, ob Aue ohne das Geschenk der Gäste zum Ausgleich gekommen wäre. Schon nach drei Minuten klingelte es im Tor der Veilchen, denn Berkan Taz brachte Verl früh in Führung. Mit der ersten Halbzeit war Shubitidze deshalb auch "absolut unzufrieden", weil "nichts gepasst" hat. Erst nach der Halbzeitansprache wurde Aue besser – und nach Meinung des Interimstrainers "viel, viel besser". Fest steht, dass die Veilchen anschließend keinen Gegentreffer mehr von der besten Offensive der Liga kassierten. Und im Gegenzug erarbeitete sich Aue das Glück des Tüchtigen. "Im Endeffekt denke ich, dass die Jungs ihr Herz und ihre Seele auf dem Platz gelassen haben. Deswegen haben sie auch nicht unverdient das 1:1 geholt", so Shubitidze.
Am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) könnte der Abstieg beim Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II trotzdem dann gewiss werden. Das wäre der Fall, wenn Saarbrücken am Samstag gegen 1860 punktet und Aue verliert. Sollte Saarbrücken gewinnen, würde auch ein Remis beim VfB II den sicheren Abstieg der Veilchen bedeuten.
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