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·19 April 2026

Nur Glatzel ragt heraus: Die HSV-Noten zum Derby gegen Werder

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Der HSV hat im Nordderby gegen Werder Bremen eine 1:3-Niederlage kassiert. Dabei blieben fast alle Spieler hinter ihrem eigentlichen Leistungsmaximum zurück.

Im Vergleich zur desolaten 0:4-Pleite gegen den VfB Stuttgart zeigte sich die Mannschaft dennoch klar verbessert. Insbesondere die Leidenschaft und Motivation konnte man den Rothosen in einer hitzig geführten Partie keinesfalls absprechen.


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Trotzdem machte es der HSV seinem grün-weißen Gegner zu leicht und leistete sich vor allen drei Gegentoren teils haarsträubende individuelle Fehler.

Auch offensiv kam das von Trainer Merlin Polzin nicht über einige wenige gute Ansätze hinaus. Der mickrige Expected-Goals-Wert von 0,58 unterstreicht die Harmlosigkeit einer Mannschaft, in der zu viele Spieler im Saison-Endspurt nach ihrer Bestform suchen.

Die HSV-Einzelkritik gegen Werder Bremen

Daniel Heuer Fernandes: Seine langen Bälle auf Glatzel waren teils herausragend. Vor dem 1:3 geriet sein Abschlag allerdings zu kurz, anschließend wurde er in der kurzen Ecke erwischt. Note: 4

William Mikelbrencis: Die offensive Top-Form der vergangenen Wochen erreichte Mikelbrencis bei Weitem nicht. Auch defensiv agierte er unsicher, machte allerdings nicht die ganz großen Fehler. Note: 4-

Nicolas Capaldo (bis 83.): Dass er wieder zurück ist, tut dem HSV sichtbar gut. Der Argentinier ackerte über 90 Minuten wie ein Löwe und belebte mit seinen umtriebigen Läufen auch den oft ideenlosen Angriff. Lieferte zudem den Assist zum 1:1. Note: 3+

Jordan Torunarigha: Nach starker Anfangsphase machte er beim Gegentreffer zum 0:1 eine schwache Figur und verlor den Torschützen Jens Stage aus den Augen. Ansonsten zumindest solide. Note: 4

Warmed Omari: Seinem Katastrophen-Auftritt in Stuttgart ließ Omari eine deutlich stabilere erste Halbzeit folgen. Vor dem 1:2 wurde er hart attackiert und kam anschließend nicht in die Situation zurück. Danach sichtlich verunsichert. Note: 4-

Miro Muheim (bis 75.): Das 0:1 geht zu großen Teilen auch auf die Kappe des Schweizers. Muheim klärte nur unzureichend und hatte auch darüber hinaus große Probleme mit Justin Njinmah. Nach 75 Minuten musste er verletzt raus. Note: 4-

Nicolai Remberg: Der Emotional Leader gehörte noch zu den besten Hamburgern und gewann insgesamt fünf seiner acht Duelle. Auch ihm gelang es aber nicht, dem HSV-Spiel die nötige Struktur zu verleihen. Note: 3-

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Foto: Getty Images

Albert Grønbaek (bis 66.): Ähnlich wie im Training ist der Winter-Neuzugang auffällig bemüht. Doch bislang fehlt seinen Aktionen noch gänzlich der Ertrag. Note: 4-

Fabio Vieira: Die physische Bremer Gangart bereitete ihm große Probleme. Nicht nur wegen eines gefährlichen Ballverlustes in der 22. Minute muss der hochbegabte Portugiese solchen Spielen zwingend deutlicher seinen Stempel aufdrücken. Note: 5

Robert Glatzel: Der Mann der ersten Halbzeit! Einem Abseitstreffer zu Beginn der Partie ließ er ein absolutes Traumtor zum 1:1 folgen. Seine körperliche Präsenz bekamen die Bremer kaum in den Griff. In der zweiten Halbzeit jedoch nicht mehr so dominant. Note: 2-

Ransford Königsdörffer (bis 75.): Mit Ausnahme einer guten Chance auf das 1:0 (26.) blieb Königsdörffer weitgehend unsichtbar und konnte nicht von der körperlichen Präsenz Glatzels profitieren. Note: 5

So performten die HSV-Joker:

Philip Otele (ab 66.): Was für ein Horror-Nachmittag für den Nigerianer! Nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung wurde er mit glatt Rot vom Platz geschickt –auch wenn die Entscheidung fragwürdig war. Note: Ohne Bewertung

Otto Stange (ab 75.): Der Jungspund konnte in der Schlussphase keinen nennenswerten Beitrag mehr zum Spielgeschehen leisten. Note: Ohne Bewertung

Bakery Jatta (ab 75.): Auch Jatta wäre beinahe vom Platz geflogen. Seinen Platzverweis nahm Schiedsrichter Florian Exner nach Ansicht der VAR-Bilder jedoch zurück. Note: Ohne Bewertung

Damion Downs (ab 83.): Besaß nur drei Ballkontakte. Note: Ohne Bewertung

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