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·20 March 2026

Osimhen verletzt, Konaté im Fokus: Rassismus-Eklat nach Liverpool-Spiel!

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Galatasaray hat im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League nicht nur sportlich einen schweren Abend erlebt. Bei der 0:4-Niederlage gegen Liverpool verletzte sich Star-Stürmer Victor Osimhen bei einem Zweikampf mit Ibrahima Konaté schwer und brach sich den rechten Unterarm.

Der Nigerianer musste zur Halbzeit ausgewechselt werden. Kurz darauf bestätigte Galatasaray die Diagnose. Und die Szene sorgte auch abseits des Platzes für massive Reaktionen.


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Fans reagieren – Konaté Ziel von Angriffen

In den sozialen Medien entlud sich die Wut vieler Galatasaray-Anhänger. Unter den Beiträgen von Ibrahima Konaté kam es zu zahlreichen Kommentaren, die sich gegen den Innenverteidiger richteten. Die Situation eskalierte schnell. Liverpool reagierte darauf mit einer deutlichen Stellungnahme und machte öffentlich, dass Konaté rassistischen Beleidigungen ausgesetzt gewesen sei.

Liverpool verurteilt "abscheuliche Angriffe"

Der Klub fand klare Worte: "Liverpool FC ist schockiert und angewidert von den niederträchtigen und abscheulichen rassistischen Angriffen auf Ibrahima Konaté in den sozialen Medien. Dieses Verhalten ist völlig inakzeptabel." Weiter hieß es: "Es ist unmenschlich, feige und von Hass getrieben. Rassismus hat im Fußball und in der Gesellschaft keinen Platz." Auch die Verantwortung der Plattformen wurde thematisiert: "Social-Media-Unternehmen müssen handeln. Sie haben die Mittel, um solche Inhalte zu verhindern, tun dies aber häufig nicht."

Premier League schaltet sich ein

Auch die Premier League äußerte sich und stellte sich hinter Konaté: "Wir verurteilen den rassistischen Missbrauch aufs Schärfste und sprechen dem Spieler unsere volle Unterstützung aus." Zugleich kündigte die Liga Konsequenzen an: "Identifizierte Täter müssen mit den härtesten Sanktionen rechnen – darunter Stadionverbote und strafrechtliche Verfolgung."

Galatasaray kritisiert Fokus der Engländer

Von Galatasaray folgte wenig später eine Gegenreaktion. Generalsekretär Eray Yazgan kritisierte, dass der Fokus zu sehr auf den Vorwürfen gegen Konaté liege und nicht auf der Verletzung Osimhens. "Während Liverpool sich nicht einmal entschuldigt hat, wird versucht, das Thema in eine andere Richtung zu lenken", erklärte Yazgan. Damit bleibt die Situation nicht nur sportlich, sondern auch kommunikativ angespannt.

Foto: Carl Recine/Getty Images

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