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FC Augsburg

·8 January 2026

Präsenz im Sturmzentrum: Gregoritsch im Porträt

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Michael Gregoritsch ist zurück beim FC Augsburg: Der 31-jährige österreichische Nationalspieler bringt reichlich Bundesliga-Erfahrung mit. Der Routinier absolvierte bereits 270 Spiele im deutschen Oberhaus, erzielte 59 Tore und bereitete 25 weitere Treffer vor.

Seine ersten Schritte im Profifußball machte Gregoritsch beim Grazer AK, ehe er über den Kapfenberger SV früh nach Deutschland wechselte. Stationen bei der TSG Hoffenheim, dem VfL Bochum, dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV folgten, bevor sein Weg im Sommer 2017 erstmals zum FC Augsburg führte. Nach erfolgreichen Jahren beim SC Freiburg und einem halben Jahr bei Brøndby IF schlägt der Österreicher nun ein vertrautes Kapitel neu auf.


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Ein Grund für die Rückkehr liegt auch in der personellen Konstellation auf der Trainerbank. Manuel Baum, der den FC Augsburg bereits zwischen 2017 und 2019 betreute, spielte in Gregoritschs erster FCA-Zeit eine prägende Rolle. Unter seiner Führung absolvierte der Offensivspieler 63 Pflichtspiele, erzielte 18 Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Lediglich unter Christian Streich beim SC Freiburg kam Gregoritsch auf mehr Einsätze (83).

Gregoritsch kennt Verein, Umfeld und Trainer bestens – der FCA darf sich auf einen kopfball- und abschlussstarken Stürmer freuen. Für Rot-Grün-Weiß bestritt er bereits 129 Bundesliga-Spiele und erzielte 29 Tore; Rekordtorschütze Alfred Finnbogason steht bei 37 Treffern. Auch der Stürmer selbst blickt voller Vorfreude auf seine Rückkehr: „Als sich die Möglichkeit eines Wechsels zum FCA ergeben hat, war ich sofort Feuer und Flamme.“

Wegbereiter zur Weltmeisterschaft

Neben erfolgreichen Jahren in der Bundesliga spielt Gregoritsch auch in der österreichischen Nationalmannschaft eine wichtige Rolle. In 72 Länderspielen erzielte er 23 Tore und nahm an zwei Europameisterschaften teil. Für die Weltmeisterschaft 2026 konnte sich das ÖFB-Team ebenfalls bereits qualifizieren. Im Duell mit Bosnien-Herzegowina avancierte Gregoritsch in der 77. Minute zum Matchwinner: Per Volley schoss der 31-Jährige die österreichische Nationalmannschaft zur ersten WM-Teilnahme seit 1998.

Auch auf europäischer Bühne hat sich Gregoritsch, der beim FCA die Rückennummer 38 tragen wird, einen Namen gemacht. In der Europa League erzielte er für den SC Freiburg acht Tore in 15 Einsätzen und erreichte mit den Breisgauern zweimal das Achtelfinale des Wettbewerbs. In dieser Zeit spielte er bereits mit Jannik Keitel und Keven Schlotterbeck zusammen, die er nun in Augsburg wiedertrifft.

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