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·28 June 2026
Präsidenten-Entschuldigung für Südkoreas WM-Aus

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·28 June 2026

Nach dem Vorrunden-Aus bei der Fußball-WM gerät Trainer Hong unter Druck. Staatschef Lee kritisiert die sportliche Führung und stellt Reformen in Aussicht.
Staatspräsident Lee Jae Myung hat sich für Südkoreas Vorrunden-Aus bei der Fußball-WM bei seinem Volk entschuldigt und tiefgreifende Konsequenzen angekündigt.
"Ich entschuldige mich zutiefst bei der Öffentlichkeit für die große Enttäuschung, die durch dieses inakzeptable Ergebnis verursacht wurde. Wir werden zügig daran gehen, die Sportverwaltung zu reformieren, damit sich so etwas niemals wieder ereignet", schrieb Lee in einem Beitrag auf X.
Der Unmut des Staatsoberhauptes aufgrund der unerwarteten 0:1-Pleite des Teams um Gladbachs Bundesliga-Profi Jens Castrop im entscheidenden Gruppenmatch gegen Südafrika richtete sich offenkundig gegen Nationaltrainer Myung-bo Hong und die sportliche Führung der Asiaten: "Wenn Loyalität und Fraktionismus höher bewertet werden als Kompetenz und inkompetente Personen in Führungspositionen berufen werden, ist das Ergebnis so gut wie vorprogrammiert."
Hong steht besonders wegen seines Verzichts auf Stürmerstar Heung-Min Son in der Startelf gegen Südafrika in der Kritik. Dass der Ex-Nationalspieler weiter im Amt bleiben kann, gilt als unwahrscheinlich.
Südkoreas dritter Platz nach nur einem Sieg (2:1 gegen Tschechien) sowie einem weiteren 0:1 gegen Mexiko reichte nicht zum Einzug ins Sechzehntelfinale. Im Turnierverlauf hatte ein Streit zwischen dem Team und den Medien die Atmosphäre beim WM-Halbfinalisten von 2002 nachhaltig eingetrübt.
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