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·10 January 2026
Premier League im Karriereplan? Das sagt Bayer-Abräumer Andrich

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·10 January 2026

Bayer 04 Leverkusen überwintert aktuell auf dem dritten Tabellenplatz der Bundesliga, obwohl die Werkself zum Beginn der Saison 2025/26 nicht wirklich in Fahrt gekommen war. Für Cheftrainer Erik ten Hag war deshalb bereits nach dem zweiten Spieltag Schluss. Kasper Hjulmand übernahm daraufhin das Kommando an der Seitenlinie des Deutschen Meisters von 2024. In den letzten Wochen vor der Winterpause zeigte sich seine Mannschaft größtenteils stabil. Unter anderem gelang ein 3:1-Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn RB Leipzig.
Mittlerweile stehen daher 29 Punkte auf dem Konto der Leverkusener. Nur Borussia Dortmund und der FC Bayern München haben in den ersten 15 Partien der neuen Bundesliga-Saison noch mehr Zähler einfahren können. „Der Spielstil war dann gut zu erkennen und wir haben uns da sehr wohl drin gefühlt“, resümiert Bayer-Abräumer Robert Andrich die Entwicklung seiner Mannschaft. Der 19-fache A-Nationalspieler sprach zuletzt darüber hinaus auch über die Pläne im Hinblick auf seine sportliche Zukunft. Wird er die Werkself künftig verlassen? Womöglich sogar gen Premier League?
Robert Andrich (31) zieht einen Abgang von Bayer 04 Leverkusen nach eigener Aussage gegenwärtig keinesfalls in Erwägung. Das geht aus einem Interview von Sky hervor. Der Pay-TV-Sender zitiert den 31-Jährigen im Hinblick auf einen möglichen Wechsel in die englische Premier League: „Ich glaube, wenn man eine Familie hat und sich in einem gewissen Umfeld wohlfühlt, dann werden manche Sachen ein bisschen unwichtiger, sagen wir mal so.“ Weiter: „Das heißt nicht, dass es unmöglich ist, aber wenn man einen gewissen Ablauf und gewisse Automatismen hat und sich einfach im gesamten Kontext sehr, sehr wohlfühlt, dann gibt es gewisse Optionen, die etwas weniger wichtig werden.“

Foto: Getty Images
„Das heißt trotzdem nicht, dass ich mir nicht vorstellen könnte, noch einmal woanders zu spielen, in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent, was auch immer“, bekräftigt Andrich. Gleichzeitig betont er wiederum: „Darüber denke ich aktuell überhaupt nicht nach.“ Der defensive Mittelfeldspieler ist in seiner bisherigen Karriere noch nie für einen ausländischen Klub aufgelaufen. Er begann seine Laufbahn in der Nachwuchsabteilung von Hertha BSC. Anschließend wechselte er zur SG Dynamo Dresden, später zum SV Wehen Wiesbaden. Über den 1. FC Heidenheim und den 1. FC Union Berlin landete Andrich 2021 schließlich bei Bayer 04 Leverkusen.
Sein Vertrag bei der Werkself gilt noch bis 2028. „In der Champions League sind wir nach einem schlechten Start noch voll dabei. Und in der Bundesliga sind wir auch im Soll – Top vier, und darunter sollte es nicht sein. Das hat sich nicht verändert. Wir sind überall voll mit dabei und das wollen wir natürlich beibehalten“, so Andrich mit Blick auf die anstehende zweite Saisonhälfte. Leverkusen wird sich am Samstagabend aus der Winterpause zurückmelden und zuhause im Topspiel auf den VfB Stuttgart treffen. Das letzte Spiel der Werkself-Hinrunde findet am darauffolgenden Dienstag statt. Andrich und Co. gastieren dann um 20:30 Uhr beim Hamburger SV.









































