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·23 February 2026
Presseschau RB Leipzig vs. BVB: „Glücklicher Punkt: Dortmund erwacht spät aus Lethargie“

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·23 February 2026

Der BVB rettet durch seinen späten Ausgleich einen Punkt bei Rasenballsport Leipzig. 2:2 heißt es am Ende, was den Rückstand auf den FC Bayern auf acht Punkte anwachsen lässt. So sah die Presse in Deutschland die Partie in der Arena in Sachsen.
Die Leipziger Volkszeitung beschreibt das Spiel als „offenherzige Partie, ein attraktives Hin und Her“. Dabei habe RB in der ersten Hälfte „wie aus einem Guss“ gespielt und hätte noch höher führen können als 2:0. Denn dem BVB „geht alles ein bisschen zu schnell. Die Dortmunder bekommen die Flanken nicht dicht, rennen und denken im Strafraum zu langsam.“ Erst im zweiten Abschnitt sei Dortmund aufgekommen, Leipzig habe sich aber weiter nicht versteckt. Das Remis schließlich passe nicht zum Spielverlauf, RB hätte den Sieg verdient gehabt hat.
Auch Javier Cácereres fühlte sich in der Süddeutschen Zeitung gut unterhalten. „Es war eine Partie, die auf jeden Prolog verzichtete und bis zu ihrem Ende intensiv blieb.“ Dabei habe sich die BVB-Defensive zunächst überfordert gezeigt. Das Leipziger Mittel: „diagonale Spielzüge in die linke Spitze, die mit scharfen Pässen in den Fünfmeterraum des BVB abgeschlossen wurden.“ In der zweiten Hälfte sei der BVB aber aus seiner Lethargie erwacht. Leipzig habe aber nicht darauf verzichtet, nach vorn zu verteidigen oder bei Gelegenheit das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Fazit nach Brandts vergebener Chance auf den Siegtreffer: „Ein Dreier für Dortmund wäre in der Gesamtschau vielleicht tatsächlich zu viel des Guten gewesen.“

Foto: Getty Images
Sogar der eine geholte Punkt sei glücklich, findet die Sportschau. Die erste Hälfte habe der Bundesliga eindrücklich vor Augen geführt, „wie man Borussia Dortmund aushebelt“. Der BVB fand „kein Mittel. Leipzig hielt dem Pressingdruck der Gäste Stand und blieb nach vorne immer gefährlich.“ Dennoch kehre der BVB mit Selbstvertrauen heim, weil es in der zweiten Hälfte gelang, offensiven Druck aufzubauen. Zwar war Serhou Guirassy vom Spiel weitestgehend abgeschnitten. Am Ende aber rettet Fabio Silva doch jenen einen, „glücklichen“ Punkt für Schwarzgelb.
Die WAZ ist überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftritt des BVB, verteilt fünfmal die Note Fünf. Es sei ein „gebrauchter Abend“ für Borussia Dortmund gewesen. Erst als sich Leipzig Fahrlässigkeiten leistete, bestrafte der BVB diese gekonnt. Davor sei der BVB schlicht lange „schwach“ gewesen. Die ungewohnte Doppelspitze aus Beier und Guirassy produzierte zwar den ersten Abschluss der Partie. Danach aber sei vor allem die rechte BVB-Seite mit Ryerson und Reggiani überfordert gewesen, während das Team insgesamt „weit von Normalform entfernt“ blieb. Lange hätten die Mittel gefehlt, um selbst gefährlich zu werden – was sich noch rechtzeitig vor dem Schlusspfiff änderte.









































