Football Espana
·24 May 2026
Real Madrid lässt Gegenkandidaten von Florentino Pérez zur Wahl zu

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Real Madrid steht kurz davor, es Barcelona gleichzutun und 2026 Präsidentschaftswahlen abzuhalten. Florentino Perez, der das Amt seit 17 Jahren innehat, wird dabei herausgefordert.
Anfang dieses Monats rief Perez in einer brisanten Pressekonferenz zu Neuwahlen auf, obwohl er erst im vergangenen Jahr wiedergewählt worden war. Der Wahlausschuss von Real Madrid bestätigte diesen Schritt und ebnete damit den Weg für mögliche Gegenkandidaten, ihre Bewerbung gegen den 79-Jährigen einzureichen – und ein Mann hat sich dafür entschieden: Enrique Riquelme.
Riquelme, der bereits 2021 Interesse daran bekundet hatte, Perez herauszufordern, gab Anfang der Woche seine Kandidatur bekannt, obwohl es Zweifel an seiner finanziellen Schlagkraft gegeben hatte, nachdem er keine Bankbürgschaft erhalten hatte. Inzwischen wurde dieses Problem jedoch gelöst, und der Wahlausschuss hat seine Kandidatur für das Präsidentenamt nun genehmigt, wie Diario AS berichtet.
Die bevorstehende Wahl ist für Real Madrid seit 20 Jahren in Vorbereitung. Die letzte fand 2006 statt, als Ramon Calderon als Sieger hervorging – er blieb drei Jahre im Amt, bevor Perez seine zweite Amtszeit antrat. Riquelme hofft nun, als Gewinner hervorzugehen, und sprach am Samstag nach der offiziellen Einreichung seiner Kandidatur mit den Medien, wie Diario AS berichtet.
„Heute ist ein sehr wichtiger Tag für Real Madrid. Nach 20 Jahren wird es wieder möglich sein zu wählen. Es ist keine Kandidatur gegen jemanden, sondern für Real Madrid. Wir haben ein enorm spannendes, ernsthaftes und professionelles Projekt – sportlich wie gesellschaftlich. Es ist wichtig, die Mitglieder im Blick zu behalten. Es gibt Projekte, die sie lieben werden. Ich bitte die Mitglieder, keine Angst zu haben. Sie sollen mutig sein, zuhören und zwischen den beiden Projekten entscheiden, die auf dem Tisch liegen.“
Nachdem Riquelmes Kandidatur nun offiziell bestätigt wurde, hat der Wahlausschuss von Real Madrid 14 Tage Zeit, um einen Termin für die Präsidentschaftswahl festzulegen. Die Vereinsmitglieder müssen sich außerdem zur Stimmabgabe anmelden. Entscheidend ist jedoch, dass sich dadurch die Ernennung eines neuen Cheftrainers sicher verzögern wird – schlechte Nachrichten für Jose Mourinho, der sich bereits mit Perez auf Vertragsbedingungen geeinigt hat.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































