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·11 June 2026

Real Madrid macht Mourinho-Beben offiziell

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Die Rückkehr des "Special One" ist beschlossen. José Mourinho ist wieder Cheftrainer von Real Madrid. Das gaben die Königlichen offiziell bekannt. Der Portugiese hat einen Vertrag bis Sommer 2029 unterschrieben und am 13. Juli mit der Saisonvorbereitung starten.

Nach dem Saisonende verfügte der 63-Jährige über eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag bei Benfica. Zwar hatte der Tabellendritte aus Portugal alles versucht, um den Star-Coach zum Bleiben zu bewegen. Am Ende lehnte Mourinho eine Vertragsverlängerung über 2027 hinaus aber offensichtlich ab.An der Avenida de Concha Espina 1 verzögerte sich die Vorstellung von Mourinho allerdings, weil Präsident Florentino Perez zunächst noch die Neuwahlen gewinnen musste. Das schaffte der 79-Jährige am Sonntag, weshalb der Weg für Mourinho zurück nach Madrid frei war. Allerdings kostete die Verzögerung Real Geld: Die Ablöse für den Coach ist auf 15 Millionen Euro angewachsen. Diese Summe wurde von Benfica bereits bestätigt.


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Bei den Blancos erwartet Mourinho jetzt die schwere Aufgabe, Klub, Mannschaft und Fans wieder zu vereinen und zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Nach zwei Spielzeiten ohne große Titel und dafür umso mehr negative Schlagzeilen, dürften unter Mourinho einigen Veränderungen warten.Mit Ibrahima Konaté und Denzel Dumfries sind bereits zwei Abwehr-Neuzugänge in der Pipeline. Dazu hatte Perez noch einen neuen Rekord-Neuzugang für "mindestens 150 Millionen Euro" angekündigt. Mittlerweile hat Real öffentlich gemacht, dass dieses Julian Alvarez galt. Stadtrivale Atletico lehnte dieses jedoch umgehend ab und verhöhnte die Blancos dafür auch noch (90min berichtete).

Mourinho war bereits zwischen 2010 und 2013 drei Spielzeiten Real-Trainer. Damals verpasste der 63-Jährige den Sieg in der Champions League. Heraus sprang in seiner ersten Amtszeit "nur" eine spanische Meisterschaft, ein Copa-del-Rey-Sieg und ein spanischer Superpokal. Im Sommer 2013 musste der Portugiese dann unter einigen Nebengeräuschen gehen. Stars der Mannschaft, unter anderem Torhüter-Ikone Iker Casillas, hatten sich gegen Mourinho gewandt.Nach der Trennung von Xabi Alonso und der unglücklich verlaufenen Zeit von Interimscoach Alvaro Arbeloa ist die Situation 13 Jahre später eine ähnliche. Nur ist jetzt Mourinho der große Hoffnungsträger auf bessere Zeiten. Innerhalb des Klubs soll es zwar Zweifel an der Mourinho-Rückkehr gegeben haben. Im schier allmächtigen Präsidenten Florentino Perez hatte er aber seinen größten Befürworter, der nun in seine sechste Amtszeit an der Spitze des Klubs geht.

Pepe soll Co-Trainer werden

Mourinho holt sich für seine zweite Amtszeit derweil prominente Unterstützung ins Trainerteam. Demnach soll Real- und Portugal-Legende Pepe künftig als Co-Trainer unter ihm arbeiten. Der Innenverteidiger hatte 125 Spiele unter Trainer Mourinho für die Königlichen absolviert.

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