René Wagner über seinen Vorgänger Lukas Kwasniok: „Ich habe unheimlich viel von Lukas mitgenommen“ | OneFootball

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·24 March 2026

René Wagner über seinen Vorgänger Lukas Kwasniok: „Ich habe unheimlich viel von Lukas mitgenommen“

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René Wagner über seinen Vorgänger Lukas Kwasniok: „Ich habe unheimlich viel von Lukas mitgenommen“

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Redaktion

24 März, 2026

Acht Monate arbeitete René Wagner an der Seite von Lukas Kwasniok. Nun hat der ehemalige Co-Trainer den 44-Jährigen beerbt. Am Dienstag äußerte sich der neue Cheftrainer des 1. FC Köln: René Wagner lobt die Arbeit mit Lukas Kwasniok.

Zum ersten Mal arbeitet Rene Wagner nun als Cheftrainer eines Bundesligisten. Am Dienstag äußerte sich der 37-Jährige vor den Medien und sprach auch über seinen Vorgänger.

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Lukas Kwasniok und René Wagner im Gespräch

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Am Dienstagvormittag wurde es zuweilen auch mal etwas lauter auf dem Gelände am Geißbockheim. „Das ist nicht der Fehler von Marvin, ihr müsst dann auch mal mit zurück arbeiten“, hallte es bei der zweiten Trainingseinheit der Geißböcke unter Interimscoach René Wagner über den Platz, nachdem der Keeper einen Treffer in die obere Ecke seines Kastens kassiert hatte. Die Ansagen des neuen FC-Coaches waren deutlich, laut und bestimmt. Und sie standen damit im klaren Kontrast zum gestrigen ersten Training, als der 37-Jährige seinen Assistenten Armin Reutershahn die Einheiten weitestgehend überließ. Und irgendwie ein Kontrast zu seiner Zeit als Co-Trainer unter Lukas Kwasniok. Beim 44-Jährigen stand Wagner als Co zwangsläufig in der zweiten Reihe. Nun muss der 37-Jährige die Verantwortung für das Ziel des Klassenerhalts übernehmen.

Noch kein Kontakt zu Kwasniok

Für den noch jungen Coach eine große Aufgabe – und das in seinem ersten Job als Trainer einer Bundesligamannschaft. Unter Kwasniok arbeitete Wagner seit vergangenen Sommer und konnte sich das ein oder andere abschauen. „Ich habe unheimlich viel von Lukas mitgenommen. Lukas ist ein Trainer, der unfassbar inhaltlich arbeitet. Er lebt den Fußball jeden Tag, jede Sekunde, jede Millisekunde im Leben.“ Tatsächlich wird der 44-Jährige von verschiedenen Seiten als akribischer Arbeiter beschrieben. Kwasniok war auch beim FC bemüht, auf jeden Gegner den richtigen Schlüssel zu finden. Vor allem aber die aufopferungsvolle Arbeit hat offenbar Eindruck hinterlassen. „Das war was, was ich definitiv mitnehmen werde und auch mitnehmen muss, weil es mir einfach noch mal eine andere Perspektive gegeben hat“, so Wagner.


Für seinen Ex-Cheftrainer findet der Interimscoach lobende Worte. „Ich glaube, es hat mich am Ende als Trainer auch noch mal viel besser gemacht und das war auch das Ziel im Sommer nach Köln zu kommen. Ich wollte eine neue Perspektive, einen neuen Chef sehen, ich wollte was anderes sehen und das war mir besonders wichtig und das habe ich auch bekommen“, so Wagner über seine Zusammenarbeit mit Kwasniok. Dennoch muss der 37-Jährige nun seinen eigenen Weg finden, die Stellschrauben drehen, an denen es unter dem 44-Jährigen noch gehapert hat. Zusammen mit dem neuen Co-Trainer Armin Reutershahn soll dies nun gelingen. Einen Kontakt zu Kwasniok hat es noch nicht gegeben. „Den werde ich jetzt aber suchen“, sagte Wagner. Dafür hat sich Steffen Baumgart bei dem neuen FC-Coach gemeldet. „Steffen hat mir gesagt, dass ich bei mir bleiben soll. Er kennt mich jetzt lange genug“, sagte Wagner. „Er sagte auch, dass meine neue Rolle ein paar andere Themengebiete aufmachen wird. Es gibt das eine oder andere Thema, das ich schon bearbeiten musste, worüber ich mich früher nicht kümmern brauchte.“


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