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·7 March 2026
Ricken bestätigt: Brandt verlässt BVB im Sommer

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·7 March 2026

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigt nach dem Sieg in Köln, dass der Vertrag des Nationalspielers nicht verlängert wird. Brandt spielt seit 2019 beim BVB.
Fußball-Nationalspieler Julian Brandt wird Borussia Dortmund im Sommer ablösefrei verlassen. Das teilte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nach dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln am Samstag mit. "Es hat offene Gespräche gegeben, nach denen wir uns einig waren, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird", sagte Ricken bei Sky. Brandt (29) spielt seit 2019 beim BVB und gewann mit dem Klub 2021 den DFB-Pokal.
Der Offensivspieler, der in dieser Saison bereits zehn Pflichtspieltore erzielt hat, war vor sieben Jahren für 25 Millionen Euro Ablöse von Bayer Leverkusen zum BVB gewechselt. Aktuell bringt er es auf 298 Pflichtspiele und 56 Tore für die Dortmunder. Ricken fand lobende Worte für Brandt. "Er hat ein paar hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Ich glaube, wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt, wurde auch immer mal kritisch gesehen. Heute hat er auch wieder eine Torvorlage gemacht." Ricken fügte an: "Er wird in ein paar Wochen 30, wir können uns ein bisschen neu orientieren, insofern kann das auch für beide Seiten eine Chance sein."
Brandt war in den sieben Jahren beim BVB nicht immer unumstritten, Kritik gab es vor allem an seiner Körpersprache, dem Rückzugsverhalten und der Mentalität. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hatte vor einem Jahr kritisiert, die "Entwicklung" beim hochveranlagten Brandt sei "stehengeblieben". Die Rolle eines Führungsspieler erfüllte Brandt beim BVB zu selten. Doch Ricken betonte am Samstag: "Wir gehen mit ganz viel Wertschätzung auseinander."
Laut Sportdirektor Sebastian Kehl sei die Entscheidung beiden Parteien "nicht so ganz leicht gefallen, weil man sehr lange sehr vertrauensvoll zusammenarbeitet. Und auch ein bisschen was erreicht hat." Brandt habe "immer seinen Mann gestanden", fügte Kehl an: "Trotzdem muss man ab einem gewissen Punkt dann auch Entscheidungen treffen."









































