RB Leipzig
·22 May 2026
Ruhe in der Kabine, Erfolg auf dem Platz: Ole Werner über den RBL-Weg

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·22 May 2026

Ein klarer Umbruch im Team, viele neue Impulse und die erfolgreiche Rückkehr in die Champions League. Unser Cheftrainer Ole Werner blickt zurück auf seine erste Saison bei den Roten Bullen.

Zwölf Neuzugänge und noch etwas mehr Abgänge sorgten in der abgelaufenen Spielzeit für große Veränderungen im RBL-Kader. Aber auch taktisch setzte unser Cheftrainer neue Maßstäbe. "Es war schon eine deutliche Umstellung des Spielsystems", betont Ole im Interview mit der DFL. Mehr Tempo über die Flügel und ein klarer Fokus auf schnelles, direktes Offensivspiel sollten das Offensivspiel der Roten Bullen wieder prägen.
Und nicht nur das: "Es ging auch darum, Rollen zu verändern und Spielern, die sich hier bislang noch nicht voll entfalten konnten, neue Entwicklungsmöglichkeiten zu geben."
Gefruchtet hat das z. B. bei Christoph Baumgartner, der in dieser Saison 26 Scorerpunkte sammelte und damit fast doppelt so viele wie zuvor in seinen zwei Jahren in Leipzig zusammen.

Neben taktischen Anpassungen war es vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, die unsere Jungs durch die Saison trug. Das Innenleben der Kabine beschreibt Ole als großen Erfolgsfaktor: "Ein richtiges Faustpfand dieses Jahr war, dass wir intern komplette Ruhe hatten und die Mannschaft sehr gut miteinander gearbeitet hat." Ein Extralob spricht er für Führungsspieler wie David Raum, Willi Orban, Xaver Schlager und Benjamin Henrichs aus, die großen Einfluss auf die Teamchemie haben.
Aber auch insgesamt überzeugte die Mannschaft mit Qualitäten auf und neben dem Platz. "Ich bin gesegnet mit außergewöhnlichen Fußballern und Charakteren", sagt unser Cheftrainer. Talent und Arbeitseinstellung gingen dabei Hand in Hand und bildeten die Grundlage für eine konstante Entwicklung über die Saison hinweg.

"Ich bin mit der Entwicklung im ersten Jahr insgesamt zufrieden. Im zweiten Halbjahr haben wir deutlich mehr von unserem Fußball gesehen als im ersten." Die Leistungsschwankungen, die es zwischenzeitlich gab, sieht er als Teil des Prozesses.
Mit der Rückkehr in die Champions League ist das wichtigste sportliche Ziel erreicht. Das bedeutet auch: Mehr Spiele, mehr Belastung, aber auch mehr Möglichkeiten zur Entwicklung des gesamten Kaders. "Ich freue mich darüber, dass wir die Mission erfüllt haben", sagt Ole und betont: "Wir sind noch nicht am Ende unseres Weges."

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